17 June 2026, 19:44

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Vor der Veröffentlichung verboten: Deutschland lehnt Film über migrantische Kriminalität ab

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten

Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Entscheidung fiel, nachdem die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) dem Streifen keine Altersfreigabe erteilte. Ohne diese darf der Film weder in Kinos gezeigt noch im Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen ausgestrahlt werden.

In dem Film spielt Armie Hammer einen Selbstjustiz übenden Vigilanten, der durch soziale Medien bekannt wird. Boll erklärt, die Handlung sei von realen Kriminalfällen in Deutschland inspiriert und thematisiere Sicherheitsfragen in Europa. Die Darstellung von Migranten als Täter schwerer Straftaten wird mit dem Verbot in Verbindung gebracht.

Boll kritisiert die Entscheidung scharf und bezeichnet sie als politisch motiviert. Er argumentiert, die Gewaltdarstellung in Citizen Vigilante sei nicht schlimmer als in etablierten Action-Reihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen seien. Seiner Ansicht nach nutzt die FSK den Jugendschutz lediglich als Vorwand, um die im Film thematisierte migrationsbezogene Kriminalität zu zensieren. Zudem wirft er deutschen Institutionen vor, systematisch Positionen zu unterdrücken, die vom vorherrschenden politischen Narrativ abweichen.

Da die FSK den Film nicht freigegeben hat, darf er in Deutschland nicht legal vertrieben werden. Bolls Vorwürfe der politischen Voreingenommenheit heizen die Debatte weiter an. Das Verbot verhindert effektiv, dass deutsche Zuschauer Citizen Vigilante über irgendeine größere Plattform sehen können.

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