29 March 2026, 10:16

Uniper sichert sich langfristigen Windstrom-Deal mit Wolfenbütteler Stadtwerken

Plakat, das den Fortschritt der sauberen Energie- und Offshore-Windkraftindustrie in Amerika seit der Amtseinführung von Präsident Biden zeigt, mit Windmühlenbildern und Text.

Uniper sichert sich langfristigen Windstrom-Deal mit Wolfenbütteler Stadtwerken

Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag für Onshore-Windenergie abgeschlossen. Das Abkommen sieht die Lieferung von Strom aus sechs Windkraftanlagen in Niedersachsen vor, die jährlich etwa 9 Gigawattstunden erzeugen. Der Schritt ist Teil der Neuausrichtung des Unternehmens hin zu einer nachhaltigen Energieerzeugung.

Gleichzeitig zeigen die allgemeinen Marktbedingungen steigende Kosten und einen wachsenden Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien.

Durch die Vereinbarung werden Unipers Onshore-Windparks direkt mit dem regionalen Versorger verbunden. Die sechs Anlagen in Niedersachsen sichern den Stadtwerken Wolfenbüttel eine stetige Versorgung mit Ökostrom. Das Geschäft ist ein weiterer Baustein in Unipers Strategie, das Unternehmen stärker auf die Erzeugung erneuerbarer Energien auszurichten.

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An den Finanzmärkten schloss die Uniper-Aktie am Freitag bei 38,60 Euro. Zwar bedeutet dies einen Anstieg von 14,9 Prozent seit Januar, doch der Kurs liegt weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Der Relative-Stärke-Index (RSI) des Unternehmens beträgt derzeit 53,8 – ein Zeichen für moderate Kaufdynamik.

Der Energiesektor steht unter zusätzlichem Druck: Die Ölpreise sind deutlich gestiegen, und die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen haben ein 15-Jahres-Hoch erreicht. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb im Bereich erneuerbarer Energien zu, was Unternehmen wie Uniper dazu veranlasst, langfristige Verträge wie das aktuelle Windenergie-Abkommen abzuschließen.

Mit dem Windstrom-Deal festigt Uniper seine Position in der nachhaltigen Energieerzeugung. Die sechs Windkraftanlagen in Niedersachsen werden jährlich rund 9 Gigawattstunden in das lokale Netz einspeisen. Angesichts steigender Ölpreise und historisch hoher Anleiherenditen spiegelt die Hinwendung des Unternehmens zu erneuerbaren Energien einen branchenweiten Trend wider.

Quelle