Über 100 Unternehmer drängen Merz zu schnellen Startup-Reformen vor Koalitionstreffen
Nina SchulzÜber 100 Unternehmer drängen Merz zu schnellen Startup-Reformen vor Koalitionstreffen
Über 100 Unternehmer fordern von Kanzler Friedrich Merz schnelle Maßnahmen für Startup-Wachstum
Sie überreichten ein Manifest mit dem Titel „Für eine neue Gründerzeit – Jetzt“ und stellen darin zehn zentrale Forderungen auf. Der Appell erfolgt kurz vor einem Koalitionsausschuss Anfang Juli.
Die Initiative wird von Verena Pausder angeführt, der Vorsitzenden des Bundesverbands Deutsche Startups. Sie verlangte von der Regierung konkrete Schritte zur Förderung von Innovation. Unter den Unterzeichnern sind elf Gründer von Unternehmen mit Millardenumsätzen, darunter David Schröder von Zalando und André Schwämmlein von FlixBus.
Das Manifest fordert weniger Bürokratie, um Unternehmen die Gründung und Expansion zu erleichtern. Zudem plädiert es für eine engere Verzahnung von Forschung, Fachkräften und Wirtschaft. Die Unternehmer verlangen Milliardeninvestitionen in Zukunftstechnologien – finanziert auch durch privates Kapital aus Pensionsfonds.
Weitere Punkte umfassen flexiblere Kündigungsschutzregeln für Spitzenverdiener sowie eine unabhängige KI-Infrastruktur. Als Begründung für die Dringlichkeit verweisen die Unterzeichner auf die jüngsten US-Beschränkungen für das KI-Unternehmen Anthropic. Kanzler Merz hatte bereits bei den German Startup Awards Unterstützung für Startups zugesagt.
Das Manifest der Unternehmer setzt klare Prioritäten für wirtschaftliches Wachstum. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit in Technologie und Wirtschaft zu stärken. Die Regierung steht nun unter Zugzwang, noch vor dem Koalitionstreffen am 1. Juli zu handeln.






