Traumauto aus dem "Glücksrad" wird zum teuren Albtraum für Gewinner
Ein kürzlich bei "Glücksrad" aufgetretener Kandidat musste feststellen, dass der Gewinn eines Luxusautos mit unerwarteten finanziellen Belastungen verbunden war. Was zunächst wie ein Traumpreis wirkte, entpuppte sich als teure und stressige Erfahrung. Der Gewinner rät nun anderen: Bei Spielshows seien Bargeldgewinne oft die bessere Wahl.
Der Kandidat durfte nach einem erfolgreichen Dreh am Rad einen BMW mit nach Hause nehmen. Doch noch bevor er das Fahrzeug vom Gelände fahren konnte, musste er einen Scheck über 4.000 Pfund für sofortige Händlergebühren ausstellen. Hinzu kam die Einkommensteuer auf den vollen Marktwert des Wagens, die dessen tatsächlichen Wert deutlich schmälert.
Versuche, das Auto zurück an den Händler zu verkaufen, scheiterten – das höchste Angebot lag bei nur 26.000 Pfund. Schließlich verkaufte der Gewinner es an einen anderen Händler für 32.000 Pfund, weit unter dem ursprünglichen Wert. Nach Abzug von Umsatzsteuer, Zulassungskosten und starkem Wertverlust blieb ein Nettoertrag von etwa 16.000 Pfund.
Ähnliche Fälle gab es bereits in Shows wie "Gehen Sie ein Deal ein?" In den letzten fünf Jahren mussten US-Spielshow-Gewinner hohe Abzüge hinnehmen: Bundessteuern von 30 bis 37 Prozent auf den Wert des Preises sowie staatliche Steuern, die je nach Bundesland variieren – von 0 Prozent in Florida und Texas bis zu über 13 Prozent in Kalifornien und New York. Zusätzliche Gebühren für Titel und Zulassung treiben die Gesamtkosten weiter in die Höhe, sodass Gewinner in Hochsteuerstaaten manchmal fast die Hälfte des Fahrzeugwerts verlieren.
Die Erfahrung des Kandidaten zeigt die versteckten Kosten teurer Spielshow-Preise auf. Zwischen Vorabzahlungen, Steuern und schnellem Wertverlust war der tatsächliche Nutzen des BMW deutlich geringer als erwartet. Für zukünftige Teilnehmer liegt die Lehre auf der Hand: Bargeldpreise stellen sie oft besser da.






