25 April 2026, 02:17

Thüringen streicht 1.000-Euro-Prämie für öffentliche Beschäftigte – alle Bundesländer folgen

Deutsche 100 Reichsmark-Banknote von 1933 mit der Aufschrift "Metallgesellschaft Aktie".

Thüringen streicht 1.000-Euro-Prämie für öffentliche Beschäftigte – alle Bundesländer folgen

Beschäftigte im öffentlichen Dienst der deutschen Bundesländer erhalten keine geplante 1.000-Euro-Prämie. Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) bestätigte, dass das Land die Auszahlung des Bonus streichen wird. Damit folgt Thüringen dem Beispiel aller 16 Bundesländer, die ähnliche Entscheidungen getroffen haben.

Voigt begründete den Schritt mit der angespannten Haushaltslage Thüringens. Die Rücklagen seien aufgebraucht, und die Belastung für die lokale Wirtschaft sei zu groß. Viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe könnten die zusätzlichen Kosten schlicht nicht tragen.

Die Entscheidung sorgt bei den Bürgerinnen und Bürgern für Unmut. Voigt räumte die Enttäuschung ein, betonte jedoch, das Land müsse sich zurückhalten. Gleichzeitig kritisierte er den Vorschlag, die Last auf die Unternehmen abzuwälzen – das sei ungerecht.

In Gesprächen mit Arbeitgebern vor Ort stieß Voigt auf breite Zustimmung, dass die Prämie nicht umsetzbar sei. Zudem wäre es schwer zu vermitteln, warum Steuerzahler die Kosten übernehmen sollten, so der Ministerpräsident. Der finanzielle Druck mache die Zahlung derzeit unmöglich.

Von der Streichung der 1.000-Euro-Prämie sind bundesweit Beschäftigte im öffentlichen Dienst betroffen. In Thüringen herrscht Einigkeit zwischen Wirtschaft und Politik, dass die finanzielle Belastung zu hoch ist. Die Entscheidung steht fest – eine Wiedereinführung der Zahlung ist vorerst nicht geplant.

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