22 March 2026, 14:19

Thüringen fördert Artenschutz und Landwirte mit 32 Millionen Euro aus EU-Töpfen

Ein Feld mit hohem Gras und Wildblumen im Vordergrund und Bäumen im Hintergrund, mit Text unten.

Fonds für Naturschutz auf dem Bauernhof - Thüringen fördert Artenschutz und Landwirte mit 32 Millionen Euro aus EU-Töpfen

Thüringen hat neue Maßnahmen zum Schutz der Tierwelt und zur Unterstützung der Landwirte auf den Weg gebracht. Rund 1.500 landwirtschaftliche Betriebe in der Region haben insgesamt etwa 32 Millionen Euro an Fördergeldern erhalten. Die Mittel fließen in Projekte zum Umwelt-, Klima- und Naturschutz im gesamten Bundesland.

Die Gelder stammen aus dem Programm "Kulturlandschaft", das vor allem aus Mitteln der EU-Ländlichen Entwicklung finanziert wird. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Lebensräume für Arten wie den Rotmilan, auch wenn aktuelle Daten zur Populationsentwicklung noch unklar sind. Über 4 Millionen Euro wurden speziell für die extensive Grünlandbewirtschaftung bereitgestellt, darunter die Schafhaltung.

Rund 180.000 Hektar Land sind in das Programm einbezogen. Dazu gehört die Anlage von Blühstreifen auf etwa 900 Hektar, um Insekten und Feldvögeln zu helfen. Agrarministerin Colette Boos-John (CDU) würdigte das Engagement der Landwirte für die biologische Vielfalt und betonte die Bedeutung einer kontinuierlichen Förderung.

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Die Initiative zielt darauf ab, den Artenschutz zu stärken und gleichzeitig die regionale Landwirtschaft zu unterstützen. Landwirte erhalten weiterhin finanzielle Unterstützung für nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden. Die langfristigen Auswirkungen auf Arten wie den Rotmilan hängen davon ab, ob die Lebensräume weiterhin verbessert werden.

Quelle