24 March 2026, 22:18

Steuersenkungen 2026: Warum die Koalition heimlich über Mehrwertsteuer-Erhöhungen streitet

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - senkt Steuern für Wohlhabende und Großkonzerne noch weiter."

Steuersenkungen 2026: Warum die Koalition heimlich über Mehrwertsteuer-Erhöhungen streitet

Seit Januar 2026 hat die deutsche Bundesregierung Steuersenkungen umgesetzt: Der Grundfreibetrag wurde auf 12.348 Euro angehoben, und die Grenze für den Spitzensteuersatz liegt nun bei 69.879 Euro. Doch hinter den Kulissen wachsen die Spannungen über die künftige Steuerpolitik. Medienberichten zufolge wird intern eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 19 auf 21 Prozent diskutiert – obwohl die Koalition solche Schritte zuvor ausgeschlossen hatte.

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Am 24. März 2026 wies das Finanzministerium Gerüchte über eine Mehrwertsteuererhöhung zurück. Dennoch zeigen interne Gespräche, dass zwischen SPD und CDU/CSU weiterhin Streit über Vermögenssteuern und die Besteuerung von Spitzenverdienern herrscht. Diese Konflikte fallen in die heiße Phase vor den entscheidenden Haushaltsverhandlungen, die für den 30. April angesetzt sind.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt Steuererhöhungen kategorisch ab. Er betont, die Koalition müsse sich auf Entlastungen konzentrieren und keine zusätzlichen Belastungen schaffen – eine Haltung, die er im Einklang mit dem Koalitionsvertrag unterstreicht. Gleichzeitig zeigt er sich offen für Vorschläge des Finanzministers zu Anpassungen bei der Einkommensteuer.

Merz räumte ein, dass größere Veränderungen noch über Sozialabgaben für bestimmte Einkommensgruppen kommen könnten. Zudem verwies er darauf, dass in der zweiten Hälfte einer Legislaturperiode Reformen oft langsamer vorankommen. Dennoch müsse zwischen Ostern und der Sommerpause über zentrale Weichenstellungen entschieden werden.

Die Regierung hat in diesem Jahr bereits erste Steuersenkungen umgesetzt. Doch angesichts der Uneinigkeit der Koalitionspartner bei Mehrwertsteuer und Spitzensteuersatz wird sich in den kommenden Monaten zeigen, ob weitere Entlastungen – oder unerwartete Belastungen – anstehen. Die Haushaltsverhandlungen am 30. April werden zum Lackmustest für diese Pläne.

Quelle