17 June 2026, 18:34

Spontanes Gebet nach 7:1-Sieg: Deutsche Nationalspieler beten mit Gegnern

Spontaneous World Cup Prayer Stands Apart From Football Activism

Spontanes Gebet nach 7:1-Sieg: Deutsche Nationalspieler beten mit Gegnern

Die deutsche Nationalmannschaft feierte kürzlich einen deutlichen 7:1-Sieg gegen Curaçao. Nach dem Schlusspfiff versammelten sich Spieler beider Teams spontan auf dem Platz zu einem gemeinsamen christlichen Gebet. Der Moment fiel nicht nur durch seine religiöse Prägung auf, sondern auch durch seine unvorbereitete Entstehungsweise.

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Am Gebetskreis beteiligten sich die deutschen Spieler Felix Nmecha und Jonathan Tah sowie mehrere Gegner aus der Mannschaft von Curaçao. Nmecha erklärte später, die Spieler hätten gemeinsam gebetet, weil sie denselben Glauben teilten und ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen wollten. Sie seien überzeugt, dass das Spiel Jesus Christus Ehre gebracht habe – ein Grund für die gemeinsame Andacht.

Das Gebet war von keinem Fußballverband oder einer offiziellen Institution organisiert worden. Es entstand vielmehr aus dem Moment heraus und unterschied sich damit von anderen jüngeren Initiativen im Fußball. In den vergangenen Jahren haben sich etwa das Kniefallen gegen Rassismus oder verschiedene Kampagnen für Vielfalt, Inklusion und LGBT-Rechte im Fußball etabliert – meist angestoßen von Verbänden, Vereinen oder Aktivistengruppen.

Die Reaktionen der Fans fallen unterschiedlich aus. Manche kritisieren, der Fußball werde zunehmend als Plattform für politische und kulturelle Botschaften instrumentalisiert.

Mit dem klaren Sieg der deutschen Mannschaft endete das Spiel, doch die gemeinsame Gebetsaktion nach dem Abpfiff unterstrich eine andere Form der Einheit – eine, die auf persönlichem Glauben statt auf organisierter Kampagnenarbeit beruht. Die Szene bleibt ein seltenes Beispiel für spontane religiöse Ausdrucksformen im Profifußball.

Quelle