Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 drastisch ein
Philipp ZimmermannBaden-Württemberg importiert weniger Spargel - Spargelimporte in Baden-Württemberg brechen 2025 drastisch ein
Baden-Württemberg verzeichnete 2025 einen deutlichen Rückgang bei Spargelimporten
Die Einfuhren gingen um 640 Tonnen zurück – ein Minus von 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig sank auch der Pro-Kopf-Verzehr des Gemüses leicht.
Insgesamt führte das Land im vergangenen Jahr rund 2.900 Tonnen frischen oder gekühlten Spargel ein. Traditionell stammte mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) aus Spanien. Doch schwere Überschwemmungen und Ernteausfälle dort könnten das Angebot eingeschränkt haben.
Die heimischen Bauern in Baden-Württemberg begannen 2025 früher als üblich mit der Ernte. Normalerweise verringert dies die Abhängigkeit von Importware. Dennoch fiel die regionale Ernte um etwa zwei Prozent auf 8.442 Tonnen.
Die Nachfrage nach heimischem Grünspargel im Einzelhandel steigt zwar. Dennoch verzeichnete der Pro-Kopf-Verzehr in der Region insgesamt einen leichten Rückgang.
Der Importrückgang steht im Zusammenhang mit wetterbedingten Störungen in Spanien sowie dem früheren Erntestart vor Ort. Da auch die inländische Produktion leicht zurückging, passte sich der Markt an das geringere Angebot an. Die Zahlen spiegeln eine sich wandelnde Balance zwischen regionalem und importiertem Spargel wider.