Rofu Kinderland ruft asbestbelastete Plüschfiguren zurück – was Kunden jetzt wissen müssen
Nina SchulzRofu Kinderland ruft asbestbelastete Plüschfiguren zurück – was Kunden jetzt wissen müssen
Spielwarenhändler Rofu Kinderland ruft Plüschfiguren wegen Asbestspuren zurück
Der deutsche Spielwarenhändler Rofu Kinderland hat mehrere Plüschfiguren zurückgerufen, nachdem in deren Füllmaterial Spuren von Asbest entdeckt wurden. Das Unternehmen hat die betroffenen Produkte aus dem Verkauf genommen und warnt Kunden dringend davor, sie weiter zu verwenden. Dieser aktuelle Rückschlag folgt auf die Insolvenzanmeldung des Händlers im Januar 2023.
Der Rückruf erfolgt zu einer Zeit, in der Rofu Kinderland mit anhaltenden finanziellen Problemen kämpft. Schwache Weihnachtsumsätze und wachsende Schulden hatten das Unternehmen Anfang dieses Jahres in die Insolvenz getrieben. Branchenweite Herausforderungen wie der harte Wettbewerb durch den Online-Handel und steigende Lebenshaltungskosten verschärfen die Lage zusätzlich.
Die betroffenen Plüschtiere wurden aus den Regalen entfernt. Kunden werden aufgefordert, sie in jeder Rofu-Kinderland-Filiale zurückzugeben. Für alle zurückgerufenen Artikel wird eine vollständige Erstattung angeboten. Laut Unternehmensangaben gab es in den vergangenen fünf Jahren bei keinen anderen Produktlinien des Händlers vergleichbare Sicherheitsbedenken.
Von dem Rückruf sind zwar nur bestimmte Plüschfiguren betroffen, doch er belastet den ohnehin schon angeschlagenen Händler zusätzlich. Kunden, die die beanstandeten Spielzeuge besitzen, können diese umgehend gegen eine Rückerstattung zurückgeben. Das Unternehmen führt die Geschäfte unter Insolvenzverwaltung fort und arbeitet gleichzeitig an der Lösung des Sicherheitsproblems.






