20 April 2026, 02:16

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und fliegt auf

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schule vor" mit einer Person links daneben, Bäumen, Strommasten, einem Haus und Himmel im Hintergrund.

Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und fliegt auf

Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit fast doppelter Höchstgeschwindigkeit geblitzt

Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads ist ein Radfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde mit nahezu doppelter Überschreitung der erlaubten Geschwindigkeit erwischt worden. Die Behörden registrierten eine Geschwindigkeit von 59 km/h in einer 30er-Zone – einer der höchsten Werte, die während der Kontrolle gemessen wurden.

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Dem Radfahrer drohen nun Verwarnungen oder Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro. Die genaue Strafe hängt von den Verkehrsumständen zum Zeitpunkt der Tat ab, insbesondere in sensiblen Bereichen wie Schulzonen. Sollten die Behörden zu dem Schluss kommen, dass das zu schnelle Fahren eine konkrete Gefahr darstellte, könnte der Radfahrer zudem einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg erhalten.

Der Fall zeigt, dass Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer gelten – nicht nur für motorisierte Fahrzeuge. In den letzten Monaten häufen sich ungewöhnliche Vorfälle im Zusammenhang mit Blitzern, von fehlerhaften Bescheiden bis hin zu gefälschten Geschwindigkeitsbegrenzungen. In einem extremen Fall führte ein Tippfehler dazu, dass ein Autofahrer statt 75 Euro ganze 7.500 Euro für einen Verstoß auf der A555 zahlen sollte.

Die örtlichen Behörden betonen, dass besonders in Schulnähe strengere Kontrollen stattfinden und Geschwindigkeitsverstöße von Radfahrern dort besonders hart geahndet werden. Der Vorfall in Nachrodt-Wiblingwerde unterstreicht, dass auch nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer die vorgeschriebenen Tempolimits einhalten müssen.

Die gemessenen 59 km/h in einer 30er-Zone zählen zu den höchsten Werten, die bei der Aktion erfasst wurden. Je nach Prüfung des Falls könnte der Radfahrer mit einem Bußgeld, einer Verwarnung oder einem Punkt in Flensburg rechnen. Der Vorfall verdeutlicht die zunehmende Überwachung von Rasern – unabhängig von der Art des Fortbewegungsmittels.

Quelle