Protesttag für Gleichstellung: Wie eine Großveranstaltung Inklusion erlebbar macht
Nina SchulzProtesttag für Gleichstellung: Wie eine Großveranstaltung Inklusion erlebbar macht
Aktionstag unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ zieht Besucher in ihren Bann – für mehr Bewusstsein für die Rechte von Menschen mit Behinderung
Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung versammelten sich Hundertschaftlich bei einer Großveranstaltung, die unter dem Zeichen der unteilbaren Menschenrechte stand. Über 500 Initiativen in ganz Deutschland beteiligten sich an den Aktionen. Die Organisatoren setzten darauf, durch Dialog und interaktive Erlebnisse die Themen greifbar und erfahrbar zu machen.
Federführend organisiert wurde der Tag vom Verband für soziale und berufliche Integration (VSBI e.V.), unterstützt von Aktion Mensch. Besucher konnten sich an Informationsständen, Mitmachaktionen und Kompetenzkursen verschiedener Träger beteiligen. Besonders beliebt waren die praxisnahen Workshops, die einen direkten Zugang zu den Inhalten boten.
Auf der Bühne wechselten sich Live-Musik, persönliche Erzählungen und Poetry-Slam-Darbietungen ab. Für das leibliche Wohl sorgte Söchni and Friends Events, während RMD den ganzen Tag über für die musikalische Untermalung verantwortlich zeichnete.
In einer abschließenden Dankesrede würdigte der VSBI e.V. das Engagement aller Teilnehmer, Ehrenamtlichen und Unterstützer, die zum Gelingen des Tages beigetragen hatten.
Die Veranstaltung setzte wichtige Impulse für die Debatte über Gleichberechtigung und Inklusion. Durch interaktive Formate und gemeinsame Erlebnisse setzten sich die Besucher intensiv mit der Lebensrealität von Menschen mit Behinderung auseinander. Die Initiative unterstrich dabei die Botschaft: Menschenrechte müssen für alle uneingeschränkt gelten – ohne Wenn und Aber.






