14 June 2026, 06:11

Potsdam zeigt Flagge: Toleranzfest vereint Kultur, Sport und klare Haltung gegen Ausgrenzung

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdam zeigt Flagge: Toleranzfest vereint Kultur, Sport und klare Haltung gegen Ausgrenzung

Potsdam feiert Vielfalt: Toleranzfest mit Sport, Musik und klarem Bekenntnis zu Offenheit

Kürzlich fand in Potsdam das Toleranzfest statt – ein buntes Event, das Diversität und Zusammenhalt feiert. Mit Sport, Spielen, Musik und kulturellen Angeboten zog das Fest nicht nur die Aufmerksamkeit der lokalen Gemeinschaft, sondern auch von Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft auf sich.

Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt, dem Fußballclub SV Babelsberg 03, der Pflegeeinrichtung Oberlinhaus sowie dem Medizintechnik-Hersteller Christoph Miethke. Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel warb im Vorfeld auf Instagram für das Fest und rief die Bürger:innen zur Teilnahme auf. Später bedankte sie sich bei allen, die sich für Toleranz, Demokratie und eine Stadt einsetzen, „in der jeder willkommen ist“.

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Eröffnet wurde das Fest von Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle, die in ihrer Rede aktuelle Bedrohungen für die offene Gesellschaft benannte: zunehmende Ausgrenzung, extremistische Haltungen und rassistische Übergriffe. Sie appellierte an die Gesellschaft, sich diesen Entwicklungen entschlossen entgegenzustellen.

Die Wurzeln des Festes reichen bis ins Jahr 2008 zurück, als das Neue Potsdamer Toleranzedikt als Bekenntnis zu Weltoffenheit verabschiedet wurde. Diese moderne Initiative knüpft an das historische Edikt von Potsdam an, das Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1685 erließ. Damals ermöglichte das Edikt französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg und trug so zum Wiederaufbau der Region nach dem Dreißigjährigen Krieg bei.

Das Toleranzfest brachte engagierte Bürger:innen, Vereine und politische Verantwortungsträger:innen zusammen, um die Werte von Toleranz und Einheit zu bekräftigen. Gleichzeitig erinnerte es an Potsdams langjährige Tradition der Offenheit – von der Geschichte des 17. Jahrhunderts bis zu den heutigen Bemühungen um ein weltoffenes Miteinander.

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