27 June 2026, 10:13

Polizisten warnen vor wachsender Gewalt im Wahlkampf vor Landtagswahlen

GDP fürchtet zunehmende Gewalt gegen Wahlkämpfer

Polizisten warnen vor wachsender Gewalt im Wahlkampf vor Landtagswahlen

Polizistinnen und Polizisten sehen sich während lokaler Wahlkämpfe zunehmend Feindseligkeit, Drohungen und körperlichen Angriffen ausgesetzt. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) warnt vor einer Zunahme solcher Vorfälle im Vorfeld der Landtagswahlen in Düsseldorf. GdP-Chef Jochen Kopelke führt dies auf ein zunehmend aggressives politisches Klima zurück.

Kopelke macht eine wachsende Verrohnung der politischen Debatte für die Entwicklung verantwortlich. Er sieht darin eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie. Seine Sorgen äußert er vor dem Hintergrund häufigerer Auseinandersetzungen, über die Beamte bei Einsätzen im Rahmen von Wahlkampfveranstaltungen berichten.

Um dem Problem zu begegnen, empfiehlt er eine stärkere sichtbare Präsenz der Polizei und konsequentes Durchgreifen. Zudem fordert er klare Schutzkonzepte für öffentliche Veranstaltungen und Informationsstände. Parteien und Kandidatinnen bzw. Kandidaten werden aufgefordert, eng mit den regionalen Polizeibehörden zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Eine frühzeitige Abstimmung mit den Sicherheitsbehörden soll den Schutz aller Beteiligten verbessern.

Die Warnung der GdP unterstreicht den Bedarf an besseren Sicherheitsvorkehrungen während der Wahlperioden. Von den lokalen Parteien wird erwartet, dass sie Maßnahmen ergreifen, um ihre Wahlkampagnen abzusichern. Ziel ist es, die Risiken für Polizei und Bevölkerung bei den anstehenden Landtagswahlen zu verringern.

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