"POLDI"-Doku zeigt Podolskis Leben jenseits des Fußball-Ruhms
Ein neuer Dokumentarfilm über Lukas Podolski gewährt seltene Einblicke in das Leben des Fußballers abseits des Platzes. Unter dem Titel POLDI konzentriert sich der Film weniger auf seine sportliche Karriere als vielmehr auf seinen persönlichen Werdegang. Entstanden ist ein ungeschöntes, bodenständiges Porträt des ehemaligen Nationalspielers.
Die Dokumentation zeichnet Podolskis Weg von bescheidenen Anfängen bis zum Fußballstar nach. Seine Familie, darunter auch seine Eltern, spielen eine zentrale Rolle und verleihen der Geschichte eine herzliche Note. Zudem wird seine aktuelle Tätigkeit beim polnischen Verein Górnik Zabrze thematisiert, wo er mit 39 Jahren noch immer aktiv ist.
Statt seine Erfolge zu verherrlichen, bleibt POLDI locker und unterhaltsam. Der Film beleuchtet seine Kämpfe mit dem Gedanken an das Karriereende, seine unternehmerischen Projekte und seine ungebrochene Leidenschaft für den Fußball. Der Tonfall des Films spiegelt Podolskis eigene Art wider – unprätentiös und sympathisch.
Ein besonderer Moment ist die Einbindung seines Lebensmottos: „Et kütt, wie et kütt“ – ein kölscher Spruch, der so viel bedeutet wie „Es wird schon irgendwie werden“. Zwar blickt die Dokumentation hinter die Fassade, verzichtet aber auf tiefe Selbstreflexion. Stattdessen bleibt sie durchgehend unterhaltsam – ganz wie Podolski selbst.
Der Film bietet eine erfrischende Perspektive auf das Leben eines Fußballers, ganz ohne übertriebene Lobeshymnen. Er zeigt Podolskis Hingabe zum Sport, seine Verbundenheit zur Familie und seine gelassene Haltung gegenüber Herausforderungen. Für Fans wie Neulinge alike ist POLDI ein ehrlicher und kurzweiliger Blick auf den Menschen hinter der Legende.






