07 June 2026, 00:17

Piers Morgan greift SXSW London an – und warnt vor gefährlichen Deepfakes

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan greift SXSW London an – und warnt vor gefährlichen Deepfakes

Piers Morgan hat sich gegen das SXSW London ausgesprochen, nachdem das Festival den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht in Schutz genommen hatte. Der Streit entstand nach Uygurs Einreiseverbot für das Vereinigte Königreich, das auch seinen Neffen Hasan Piker betraf. Unterdessen äußerte Morgan Bedenken wegen KI-generierter Deepfakes, die ihn im Internet nachahmen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Cenk Uygur und Hasan Piker wurde die Einreise nach Großbritannien verweigert, nachdem die Behörden entschieden hatten, ihre Anwesenheit sei „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“. Morgan kritisierte, dass SXSW London sich nicht für die Meinungsfreiheit in Uygurs Fall eingesetzt habe. Die Festivalveranstalter entgegneten, sie unterstützten Morgans Recht, seine Ansichten – einschließlich der Kritik an der Veranstaltung selbst – frei zu äußern.

SXSW London betonte seine Rolle als Plattform für vielfältige Stimmen und den Austausch kontroverser Themen. Die Organisatoren gingen zwar nicht direkt auf Uygurs Einreiseverbot ein, bekräftigten aber ihr Engagement für den Dialog.

Unabhängig davon warnte Morgan vor der Verbreitung von KI-erzeugten Clips, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren. Er berichtete, selbst seine eigene Mutter habe einen Deepfake-Video von ihm nicht als Fälschung erkannt. Der Moderator gab zu, den Trend beunruhigend zu finden, behauptete jedoch, seine echten Argumente seien überzeugender als KI-generierte Versionen.

Auch die Sängerin Katherine Jenkins äußerte Misstrauen gegenüber Inhalten in sozialen Medien, insbesondere auf Plattformen wie TikTok, wo Deepfakes immer schwerer zu erkennen seien.

Die Auseinandersetzung zeigt die Spannungen zwischen der Verteidigung der Meinungsfreiheit und staatlichen Einreisebeschränkungen auf. Gleichzeitig spiegeln Morgans Sorgen über Deepfakes die wachsende Besorgnis über Fehlinformationen im Internet wider. SXSW London positioniert sich weiterhin als Forum für offenen Austausch – trotz des anhaltenden Streits.

Quelle