Osnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Männern – mit internationalem Flair
Philipp ZimmermannOsnabrücks Karneval feiert erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Männern – mit internationalem Flair
Das Osnabrücker Karnevalskomitee hat Geschichte geschrieben, indem es erstmals ein Prinzenpaar aus zwei Prinzen ernannt hat. Einer von ihnen, Prinz Yut I., ist zudem der erste Träger eines ausländischen Passes – er wurde in Thailand geboren. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung als bedeutenden Schritt für die Feierlichkeiten der Stadt.
Traditionell wählt das Komitee für die Karnevalsveranstaltungen einen Prinzen und eine Prinzessin aus. In diesem Jahr brach es jedoch mit der Konvention und entschied sich stattdessen für zwei Prinzen. Pötter bezeichnete diesen Schritt als perfekt für die heutige Zeit und betonte damit Zusammenhalt und gemeinsame Freude.
In ihren Äußerungen unterstrich sie die Symbolkraft der Entscheidung: "Es ist ein wunderschönes Zeichen für den Karneval – dass wir auch in diesen Zeiten alle gemeinsam fröhliche Momente teilen können", sagte sie. Pötter hob zudem die Bedeutung von Freiheit und Selbstbestimmung hervor und fügte hinzu: "Und dass wir die Freiheit haben, dass jeder so sein darf, wie er wirklich ist."
Die Ernennung von Prinz Yut I., einem thailändischen Staatsbürger, markiert einen weiteren Novum für das Fest. Pötter bezeichnete den Zeitpunkt als ideal: "Es gibt keine bessere Zeit als jetzt, um ein solches Prinzenpaar vorzustellen."
Der Karneval wird damit erstmals mit zwei Prinzen gefeiert – ein Zeichen für den Wandel der Tradition. Prinz Yut I.s internationale Herkunft verleiht den Feierlichkeiten eine neue Dimension. Die Entscheidung des Komitees stößt bei Stadtvertretern, darunter auch der Oberbürgermeisterin, auf Zustimmung.






