"Ohligs City Ring": Mehr Öko-Mobilität, aber 35 Parkplätze weniger
Philipp Zimmermann"Ohligs City Ring": Mehr Öko-Mobilität, aber 35 Parkplätze weniger
Projekt „Ohligs City Ring“: Mehr Öko-Mobilität, weniger Parkplätze
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Fortbewegung fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Gleichzeitig werden Bahnhofsanbindungen optimiert, der Verkehr flüssiger gestaltet und die barrierefreie Infrastruktur ausgebaut. Doch die Pläne haben auch einen Haken: Im Rahmen des Vorhabens fallen insgesamt 35 Parkplätze weg. Allein an der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße entfallen 28 Stellplätze aufgrund neuer Halteverbote und angepasster Verkehrsregeln. Begründet werden die Änderungen mit Sicherheitsbedenken – etwa durch zu schmale Fahrspuren und schlechte Sichtverhältnisse.
Um den Verlust teilweise auszugleichen, wird die ehemalige Schulbus-Haltestelle auf dem Rennpatt in eine Parkzone umgewandelt. Dadurch entstehen acht neue Parkplätze, die die acht verlorenen Stellplätze auf derselben Straße ersetzen. Zudem wird über ein Einbahnstraßensystem auf dem Rennpatt nachgedacht, um Busse besser fließen zu lassen und Gehwege frei zu halten.
Das Projekt sieht außerdem barrierefreie Bushaltestellen vor, darunter eine neue für Schulkinder. Die Maßnahmen sollen den Busverkehr attraktiver machen und mehr Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen.
Die Pläne versprechen bessere Busverbindungen, sicherere Straßen und zugänglichere Haltestellen. Dennoch bleibt der Verlust von Parkplätzen ein zentrales Problem. Ungeklärt ist, wo betroffene Autofahrer künftig parken sollen – und ob die Vorteile die Nachteile für Anwohner, Kunden und Besucher aufwiegen.






