02 May 2026, 08:14

NRW setzt Inklusionsgutschein 2023 fort – mehr Chancen für lokale Projekte

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl" in den Händen, einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten zusätzliche Banner, vor einem Hintergrund von Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

NRW setzt Inklusionsgutschein 2023 fort – mehr Chancen für lokale Projekte

NRWs Inklusionsgutschein wird 2023 fortgeführt – neue Fördergelder für lokale Projekte

Das Inklusionsscheck-NRW-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen geht 2023 in die nächste Runde und stellt frische Mittel für vor Ort ansässige Initiativen bereit. Mit dem Förderinstrument können Projekte bis zu 2.000 Euro erhalten, um Inklusion in ganz NRW zu stärken. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Programm eine Rekordbeteiligung: Über 400 Vorhaben erhielten insgesamt 812.000 Euro an Zuschüssen.

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Gestartet wurde der Inklusionsgutschein 2019, doch 2022 erreichte er mit der höchsten Fördersumme und Projektzahl seinen vorläufigen Höhepunkt. Zu den geförderten Initiativen zählten etwa zwei Projekte des Vereins Special-Fly e.V. aus Viersen: ein Schwimmangebot speziell für Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen sowie ein mobiles Snoezelen-Entspannungsraumkonzept für therapeutische Zwecke.

Auch in diesem Jahr bleibt die Förderung vielfältig einsetzbar. Antragsberechtigt sind unter anderem Feste, Ausstellungen, Workshops und Publikationen, die Inklusion vorantreiben. Vereine und Organisationen können sich noch bis zum 30. September 2023 online bewerben.

Ziel des Gutscheinsystems ist es, finanzielle Hürden für Basisinitiativen abzubauen. Seit seiner Einführung unterstützt es ein breites Spektrum – von inklusivem Sport bis zu kulturellen Veranstaltungen – und ermöglicht so Menschen mit Behinderungen eine bessere Teilhabe. Die aktuelle Bewerbungsphase für 2023 endet Ende September. Erfolgreiche Projekte erhalten bis zu 2.000 Euro für Ausgaben wie Materialien, Raummieten oder Personalkosten. Das anhaltende Wachstum des Programms spiegelt die steigende Nachfrage nach inklusiven Gemeinschaftsprojekten in Nordrhein-Westfalen wider.

Quelle