05 May 2026, 20:34

Nouripour attackiert deutsche Iran-Politik als zu passiv und unentschlossen

Detailierte Kartenvorlage der iranisch-sowjetischen Grenze, die geografische Merkmale und Landesgrenzen mit erklärendem Text zeigt.

Nouripour attackiert deutsche Iran-Politik als zu passiv und unentschlossen

Omid Nouripour, Vizepräsident des Bundestags und außenpolitischer Experte der Grünen, hat Deutschlands Umgang mit dem Iran scharf kritisiert. Seine Äußerungen fallen in eine Zeit zunehmender Spannungen nach iranischen Angriffen auf zivile Frachtschiffe in der Straße von Hormus. Nouripour argumentiert, dass die aktuelle Lage die Grenzen des Erträglichen überschritten habe, und fordert von den europäischen Staaten entschlossenere Maßnahmen.

Nouripour warf der Bundesregierung vor, gegenüber dem Iran keine proaktive Haltung einzunehmen. Besonders Außenminister Johann Wadephul (CDU) kritisierte er dafür, zu wenig gegen die eskalierende Krise zu unternehmen. Deutschland agiere demnach nur noch reaktiv, statt selbst politische Akzente zu setzen, so Nouripour.

Der Grünen-Politiker warnte, dass die jüngsten iranischen Aktionen in der Straße von Hormus – darunter Angriffe auf zivile Schiffe – nicht hingenommen werden dürften. Er betonte, dass die direkt betroffenen europäischen Länder eigene diplomatische Initiativen ergreifen müssten. Nouripour behauptete zudem, der Iran glaube, in Verhandlungen die Oberhand zu haben, gestärkt durch das Überdauern des Regimes trotz internationalem Druck.

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Nouripours Kritik spiegelt wachsende Unzufriedenheit mit der deutschen Iran-Politik wider. Er besteht darauf, dass die betroffenen europäischen Staaten mit neuen Vorschlägen an den Verhandlungstisch zurückkehren müssten. Der Appell erfolgt vor dem Hintergrund von Angriffen auf Schifffahrtsrouten, die die regionale Stabilität und den internationalen Handel gefährden.

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