01 April 2026, 00:17

Nelson Muntz aus Die Simpsons ziert kurzlebiges Graffiti in Prags Studený-Viertel

Ein leuchtendes Graffitifoto eines Cartoon-Charakters mit großen Augen, einem breiten Lächeln und einem verschmitzten Gesichtsausdruck an der Seite eines Gebäudes, begleitet von auffälligem Text in einem fröhlichen, bunten Stil.

Nelson Muntz aus Die Simpsons ziert kurzlebiges Graffiti in Prags Studený-Viertel

Neues Graffiti mit Nelson Muntz aus Die Simpsons taucht in Prags Studený-Viertel auf – und verschwindet wieder

An der Fassade des Gebäudes 14/32 im Prager Studený-Viertel ist ein neues Graffiti aufgetaucht: Es zeigt Nelson Muntz, den frechen Schurken aus der Kultserie Die Simpsons. Das Kunstwerk sorgte sofort für Aufsehen im Netz und setzt eine Reihe kurzlebiger Wandbilder an derselben Stelle fort. Es ist bereits das vierte Werk, das die Fläche an der Ecke des Viertels ziert – und wie seine Vorgänger kurz nach seinem Erscheinen wieder verschwindet.

Das jüngste Mural zeigt Nelson Muntz und reiht sich damit in eine Serie von Simpsons-bezogenen Werken an diesem Ort ein. Frühere Motive umfassten eine Hommage an die Beatles, Bart Simpson mit einem Schild, auf dem er verspricht, keine Gemälde zu beschädigen, sowie Lisa mit einem Luftballon – eine deutliche Anspielung auf den Stil des Street-Art-Künstlers Banksy.

Anfangs reagierte die Öffentlichkeit amüsiert, teilte Fotos und Kommentare in sozialen Medien. Doch die Stimmung kippte schnell, als sich die Kritik an Vandalismus mehrte. Die lokalen Behörden ordneten innerhalb weniger Tage die Entfernung an – mit Verweis auf Beschwerden des Eigentümers und Bedenken von Anwohnern wegen des Erscheinungsbildes des Gebäudes. Wie seine Vorgänger war auch dieses Kunstwerk kurz nach seinem Debüt wieder verschwunden.

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Der Zyklus aus Entstehung und Löschung ist mittlerweile vertraut: Jedes Werk füllt denselben Rahmen, nur um kurz darauf übermalt oder weggeputzt zu werden. Trotz ihrer Vergänglichkeit haben die Wandbilder die Ecke im Studený-Viertel zu einem unerwarteten Zentrum für Street-Art gemacht – und zu einer Debatte über ihren Platz in der Stadt.

Auch das Nelson-Muntz-Mural folgte dem bekannten Muster: Ein kurzer Hype in den sozialen Medien, gefolgt von der schnellen Beseitigung. Behörden und Anwohner bestehen weiterhin darauf, das ursprüngliche Aussehen des Gebäudes zu bewahren. Fürs Erste bleibt der Rahmen leer – in Erwartung dessen, was als Nächstes auftauchen und wieder verschwinden wird.

Quelle