Milchprodukte werden günstiger – doch Energiepreise steigen in Berlin und Brandenburg
Nina SchulzMilchprodukte werden günstiger – doch Energiepreise steigen in Berlin und Brandenburg
Milchprodukte deutlich günstiger – doch Energiepreise belasten Haushalte in Berlin und Brandenburg
Die Preise für Milchprodukte sind in Berlin und Brandenburg seit dem Vorjahr stark gesunken. Butter und Quark kosten nun deutlich weniger, während die allgemeine Inflation in beiden Regionen niedrig bleibt. Gleichzeitig sind jedoch die Energiekosten gestiegen und setzen die Haushaltskassen unter Druck.
In Berlin verbilligte sich Butter im Vergleich zu 2025 um 22,9 Prozent. Auch Quark wurde günstiger und kostet 21,0 Prozent weniger. Trotz dieser Ersparnisse stiegen die Energiepreise im gleichen Zeitraum um 6,7 Prozent. Bis Februar 2026 war die Inflationsrate der Stadt auf unter 2 Prozent gesunken. Dennoch lagen die Verbraucherpreise im März noch immer 2,5 Prozent über denen des Vorjahres.
In Brandenburg zeigte sich ein ähnlicher Trend, allerdings mit noch stärkeren Rückgängen. Hier sank der Butterpreis um 26,3 Prozent, Quark wurde sogar 28,3 Prozent günstiger. Die Energiekosten kletterten hingegen um 8,5 Prozent. Die Inflation in der Region erreichte im Februar genau 2 Prozent, doch bis März waren die Verbraucherpreise im Vergleich zu 2025 insgesamt um 2,8 Prozent angestiegen.
Die sinkenden Milchpreise bringen den Verbrauchern in beiden Regionen zwar eine gewisse Entlastung. Doch die steigenden Energiekosten und die anhaltende Inflation sorgen dafür, dass die Haushaltsausgaben weiterhin wachsen. Die aktuellen Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: Während Lebensmittel günstiger werden, bleibt der Preisdruck in anderen Bereichen bestehen.






