Martin Horn bleibt Freiburger Oberbürgermeister – klare Mehrheit im ersten Wahlgang
Philipp ZimmermannMartin Horn bleibt Freiburger Oberbürgermeister – klare Mehrheit im ersten Wahlgang
Amtsinhaber Martin Horn sichert sich weitere Amtszeit in Freiburg
Martin Horn, der amtierende Oberbürgermeister von Freiburg, hat die Oberbürgermeisterwahl direkt im ersten Wahlgang gewonnen und damit eine weitere Amtszeit gesichert. Die Wahl verzeichnete eine hohe Beteiligung: Mehr als die Hälfte der wahlberechtigten Einwohner gab ihre Stimme ab. Ein zweiter Wahlgang ist diesmal nicht nötig.
Insgesamt beteiligten sich 97.085 Menschen an der Abstimmung, was einer Wahlbeteiligung von über 50 Prozent entspricht. Von den abgegebenen Stimmen wurden 96.935 als gültig gewertet, 150 hingegen für ungültig erklärt. An der Auszählung waren 139 Wahlhelfer in den Wahllokalen sowie 60 Verantwortliche für die Briefwahl beteiligt, um die Genauigkeit des Ergebnisses zu gewährleisten.
Martin Horn erhielt 51.310 Stimmen – genug, um seine Wiederwahl ohne Stichwahl zu sichern. Bei der Wahl gab es zudem 53 ungültige Stimmen mit eigenhändig eingetragenen Namen, die nicht offiziell auf dem Stimmzettel standen. Darunter entfielen 14 Stimmen auf Christian Streich, den ehemaligen Trainer des SC Freiburg. Weitere bekannte Persönlichkeiten, die über diese sogenannten "Freie Wählerstimmen" gewählt wurden, waren der frühere Freiburger Oberbürgermeister Dieter Salomon sowie Boris Palmer, der aktuelle Oberbürgermeister von Tübingen.
Horns deutlicher Sieg macht eine Stichwahl überflüssig und bestätigt seine Position für eine weitere Amtszeit. Die Wahl zeigte eine starke Bürgerbeteiligung, da sich mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten beteiligte. Die persönlich eingetragenen Stimmen fügten dem Endergebnis eine kleine, aber interessante Note hinzu.






