Mainzer Wohnungsbaugesellschaft investiert 54 Millionen Euro in Energieeffizienz und Neubauprojekte
Nina SchulzMainzer Wohnungsbaugesellschaft investiert 54 Millionen Euro in Energieeffizienz und Neubauprojekte
Wohnungsbaugesellschaft Mainz kündigt umfangreiche Investitionen und Entwicklungen im Wohnungsbestand an
Die Wohnungsbaugesellschaft Mainz hat bedeutende Investitionen und Weiterentwicklungen in ihrem Wohnungsportfolio bekannt gegeben. Bis Ende 2025 verwaltete die Organisation über 11.000 Wohneinheiten. Zudem verpflichtete sie sich, die Energieeffizienz zu verbessern und ihr Angebot auszubauen.
Im Jahr 2025 investierte die Gesellschaft rund 54 Millionen Euro in ihre Immobilien. Davon flossen etwa 19,2 Millionen Euro in die Modernisierung bestehender Gebäude und die Steigerung ihrer Energieeffizienz. Darüber hinaus installierte das Unternehmen 17 neue Solaranlagen auf Wohnhäusern. Diese erzeugten insgesamt rund 584.550 Kilowattstunden Strom und reduzierten die CO₂-Emissionen um mehr als 340 Tonnen pro Jahr.
Die Bauarbeiten schritten voran: Im Viertel Kommissbrotbäckerei wurde Gebäude D fertiggestellt, wodurch 126 neue Wohnungen zum Bestand hinzukamen. Weitere 153 Wohneinheiten befinden sich derzeit in verschiedenen Projekten in Mainz im Bau.
Das Portfolio der Gesellschaft ist gemischt strukturiert. Etwa 46 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt bei 7,96 Euro pro Quadratmeter. Ab 2026 werden Mieterhöhungen für nicht geförderte Wohnungen auf maximal 3,5 Prozent über 15 Monate begrenzt.
Der Wohnungsanbieter hat sein Angebot erweitert und setzt dabei auf Nachhaltigkeit. Neue Solaranlagen und energetische Sanierungen sollen die Umweltbelastung verringern. Gleichzeitig sorgen Mietpreisbremse für Stabilität bei Mietern in nicht geförderten Wohnungen.






