Mainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf traditionelles Feuerwerk statt Drohnen
Miriam HoffmannMainzer Rheinfrühlingsfest setzt 2025 wieder auf traditionelles Feuerwerk statt Drohnen
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt mit Feuerwerk zurück – nach Abschied von Drohnen-Shows
In diesem Jahr wird das Rheinfrühlingsfest in Mainz wieder mit spektakulärem Feuerwerk den Himmel erleuchten – eine Rückkehr zur Tradition nach dem vorläufigen Wechsel zu Drohnen-Lichtshows. Die Veranstalter haben zwei große Feuerwerke geplant: eines am 28. März und ein weiteres am 11. April. Damit kommt man dem starken öffentlichen Wunsch nach dem bewährten Spektakel nach. Die Entscheidung stellt eine Kehrtwende gegenüber dem vergangenen Johannisfest dar, bei dem erstmals Drohnen anstelle von Feuerwerk zum Einsatz kamen.
Die Stadt hatte Drohnen-Shows zuvor als Alternative geprüft – mit Verweis auf Umweltschutz, Tierschutz und einen Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung. Die Drohnen-Darbietung beim letzten Johannisfest kostete über 30.000 Euro – fast doppelt so viel wie die rund 17.000 Euro für herkömmliches Feuerwerk. Trotz der höheren Kosten hatte sich Bürgermeister Nino Haase für die Drohnen ausgesprochen, da sie ökologischer seien und länger nachwirkende visuelle Effekte böten.
Doch in Mainz spricht sich die Bevölkerung bei Großveranstaltungen wie dem Rheinfrühlingsfest klar für Feuerwerk aus. Viele Bürger argumentierten, dass Drohnen zwar beeindruckende Bilder erzeugen, Feuerwerk aber einen unvergesslicheren Eindruck hinterlässt – über den bloßen Lärm hinaus. Kritisch gesehen wurde auch die uneinheitliche Linie der Stadt: Feuerwerk beim Rheinfrühlingsfest, Drohnen beim Johannisfest.
Der Schaustellerverband, der seine Shows eigenständig finanziert und organisiert, hat nun zwei Feuerwerke für das diesjährige Fest bestätigt. Den Auftakt bildet am 28. März eine Darbietung am Rheinufer, ein zweites Feuerwerk ist für Samstag, den 11. April, geplant.
Die Rückkehr zum Feuerwerk spiegelt den Willen der Mainzer Bürger wider, die sich für die traditionelle Variante statt moderner Alternativen starkgemacht haben. Die Öffnungszeiten des Festes variieren je nach Tag, doch beide Shows werden voraussichtlich zahlreiche Besucher an den Rhein locken. Die Veranstalter betonten, dass die öffentliche Nachfrage maßgeblich für die Entscheidung war.






