Mainz plant massive Bauarbeiten – was Autofahrer und Pendler jetzt wissen müssen
Philipp ZimmermannMainz plant massive Bauarbeiten – was Autofahrer und Pendler jetzt wissen müssen
Mainz kündigt umfangreiche Bauarbeiten für die zweite Jahreshälfte an
Die Stadt Mainz hat ein dichtes Programm an Straßen- und Bauarbeiten für die zweite Hälfte des Jahres angekündigt. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger stellte die wichtigsten Projekte vor, zu denen Brückenabrissarbeiten, Modernisierungen von Straßenbahnstrecken und Straßensperrungen gehören. In mehreren Bereichen muss mit Einschränkungen gerechnet werden, während einige langjährige Baustellen kurz vor dem Abschluss stehen.
Einer der größten Eingriffe betrifft die Hochbrücke, deren Abriss noch in diesem Jahr beginnen soll. Die Arbeiten erfordern bis 2029 wiederholte Vollsperrungen, allerdings sind vor 2025 keine Einschränkungen für Anwohner vorgesehen.
In Bretzenheim wird die Pariser Straße (B40) für die Sanierung der Brücken in der Nähe der Haifa-Allee und der Albert-Stohr-Straße komplett gesperrt. Die Sperrung, die voraussichtlich im Herbst beginnt, wird in beide Richtungen etwa zwei Wochen andauern.
Auch die Altstadt bleibt von Baustellen nicht verschont: Im Rahmen der Sommerferien stehen Kabelarbeiten in der Münsterstraße, der Neuen Universitätsstraße und der Kleinen Langgasse an. Die Kleine Langgasse wird für vier Wochen vollständig gesperrt, während in anderen Straßen mit teilweisen Einschränkungen zu rechnen ist.
Im Öffentlichen Nahverkehr kehrt die Straßenbahn im August endlich in die Binger Straße zurück. Die seit fast zwei Jahren gesperrte Straße selbst wird Ende Juni (Kalenderwoche 27) wieder für den zweispurigen Verkehr freigegeben. Gleichzeitig wird die Straßenbahnstrecke nach Hechtsheim bis 2027 grundlegend saniert und barrierefrei ausgebaut. Pendler müssen sich während der Bauzeit auf Ersatzbusse einstellen, wobei die ersten Arbeiten im Bereich der Kreuzung Pariser Tor in den Sommerferien beginnen.
An anderen Stellen werden die Umbachstraße und die Holzhofstraße für den Ausbau des Fernwärmenetzes teilweise auf eine Fahrspur reduziert – voraussichtlich während der Sommermonate. Auch das Schneckenburger Areal und die Universitätsmedizin in der Oberstadt werden an das Wärmenetz angeschlossen, hier sind jedoch keine Vollsperrungen geplant.
Die Bauvorhaben bringen langfristige Verbesserungen mit sich, führen aber kurzfristig zu erheblichen Beeinträchtigungen im gesamten Stadtgebiet. Während einige Projekte wie die Freigabe der Binger Straße das Ende langer Baustellen markieren, werden andere – etwa der Abriss der Hochbrücke – noch Jahre in Anspruch nehmen. Anwohner und Pendler sollten sich frühzeitig auf Sperrungen und Umleitungen einstellen.






