Linksextreme Aktivisten provozieren AfD mit veganem Hakenkreuz aus Hackfleisch
Philipp ZimmermannLinksextreme Aktivisten provozieren AfD mit veganem Hakenkreuz aus Hackfleisch
Linksextreme Aktivistengruppe stört AfD-Frühstück in Heidenheim mit Hakenkreuz aus veganem Hack
Eine linksextreme Aktivistengruppe hat eine Veranstaltung der AfD in Heidenheim gestört, indem sie auf einem Hotelbuffet veganes Hackfleisch zu einem Hakenkreuz formte. Die provokante Installation wurde mit Gurken und dem Spruch „Hütet euch vor der NSAFD“ ergänzt – ein Wortspiel mit dem Parteinamen. Die Polizei prüft nun, ob der Stunt gegen Gesetze zur Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verstößt.
Der Vorfall ereignete sich während eines morgendlichen Treffens von AfD-Mitgliedern in einem örtlichen Hotel. Die Aktivisten verwendeten 1,2 Kilogramm veganes Hack, um das Hakenkreuz herzustellen, und platzierten es gut sichtbar zwischen den Speisen. Später rechtfertigte die Gruppe ihre Aktion mit dem Hinweis, es handele sich um einen politischen Protest und nicht um eine Straftat.
Der AfD-Landesvorsitzende Emil Sänze verurteilte die Provokation scharf und riet den Beteiligten, „sich lieber um einen Job zu bemühen“. Berichten zufolge kam es nach der Aktion zu Auseinandersetzungen zwischen Parteimitgliedern und den Aktivisten. Dem Zentrum für Politische Schönheit, einem für spektakuläre politische Aktionen bekannten Kollektiv, wird eine Beteiligung an der Aktion nachgesagt.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe die AfD ins Visier nimmt. Im vergangenen Sommer hatten die Aktivisten bereits ein ARD-Interview mit der Parteichefin Alice Weidel unterbrochen. Noch ist unklar, ob die Staatsanwaltschaft aufgrund der strengen deutschen Gesetze zur NS-Symbolik Anklage erheben wird.
Die Hakenkreuz-Aktion hat die Debatte über legitime Protestformen und die Grenzen der Meinungsfreiheit neu entfacht. Während die Polizei die Rechtmäßigkeit der Darstellung prüft, fordert die AfD Konsequenzen. Die Aktivisten zeigen sich indes unbeeindruckt und präsentieren ihre Aktion als Warnung vor rechtsextremer Politik.






