27 June 2026, 16:16

Leverkusens Nachwuchsleistungszentrum in Monheim droht am lokalen Widerstand zu scheitern

Bayer-Chef Anderson mischt sich in Streit um Jugendcamp in Leverkusen ein

Leverkusens Nachwuchsleistungszentrum in Monheim droht am lokalen Widerstand zu scheitern

Bayer 04 Leverkusen sucht seit zehn Jahren nach einem Standort für ein hochmodernes Nachwuchsleistungszentrum – doch nun steht der Verein vor einer entscheidenden Zäsur: Der jüngste Vorschlag in Monheim am Rhein stößt auf massiven lokalen Widerstand. Ohne den Bau des Campus drohen dem Club nach eigenen Angaben schwerwiegende Folgen für die Zukunft.

Nach der Prüfung von 70 möglichen Standorten hatte sich Leverkusen für Monheim am Rhein als Standort des neuen Trainingszentrums entschieden. Das geplante Gelände umfasst zehn Fußballplätze, 150 neue Arbeitsplätze sowie Rad- und Joggingwege. Es handelt sich um die kleinste realisierbare Lösung, um die sportlichen und betrieblichen Anforderungen des Vereins zu erfüllen.

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Doch seit Jahren blockieren lokale Politiker das Vorhaben und zwingen den Club immer wieder zu Einschränkungen. Nach den Kommunalwahlen 2025 spitzte sich die Lage weiter zu, als eine neue Ratskoalition das Projekt komplett zu verhindern suchte. Sportdirektor Simon Rolfes betont, dass die Wettbewerbsfähigkeit des Vereins maßgeblich vom Bau des Campus abhängt.

Auch Bayer-AG-Chef Bill Anderson bestätigt, dass das Unternehmen die Entwicklungen in Monheim genau verfolge. Rolfes warnt nun vor gravierenden Konsequenzen, sollte das Projekt scheitern.

Die Zukunft von Leverkusen hängt davon ab, ob die Genehmigung für den Standort in Monheim erteilt wird. Ohne den Campus könnte der Verein seinen sportlichen Anspruch langfristig nicht halten. Doch angesichts des anhaltenden politischen Widerstands bleibt das Schicksal des Projekts ungewiss.

Quelle