Leonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Triumph, Zweifel und ein Blick nach vorn
Nina SchulzLeonhard Pfunds erste Weltcup-Saison: Triumph, Zweifel und ein Blick nach vorn
Leonhard Pfund hat seine erste vollständige Weltcup-Saison im Biathlon abgeschlossen. Die Spielzeit 2022/23 brachte für den deutschen Athleten sowohl Höhenflüge als auch Rückschläge mit sich. Nun blickt er mit Entschlossenheit nach vorn – und will Zweifel an der Zukunft des Sports in seinem Land zerstreuen.
Pfund musste sich in der Saison einem anspruchsvollen Programm stellen. Die dicht aufeinanderfolgenden Rennen forderten seine Ausdauer heraus, und er gab zu, dass es auch schwierige Phasen gab. Trotz der Herausforderungen gelang ihm mit dem ersten Sieg im IBU-Cup ein wichtiger Karrieremeilenstein.
Doch damit nicht genug: Bei den Europameisterschaften holte Pfund die Silbermedaille und fügte damit einen weiteren Erfolg zu seiner wachsenden Erfolgsbilanz hinzu. Dennoch bleibt er realistisch, was den aktuellen Stand des deutschen Biathlons betrifft – die glorreicheren Tage lägen, so sein Eingeständnis, hinter dem Sport.
Für die Zukunft zeigt sich Pfund jedoch optimistisch. Er verweist auf eine neue Generation talentierter, motivierter Nachwuchsathleten im Team. Jetzt steht für ihn erst einmal Erholung und Regeneration auf dem Plan, um gestärkt in die nächste Saison zu starten. Entschlossen will er Kritiker widerlegen und ist überzeugt, dass die kommenden Jahre eine Wende für den deutschen Biathlon einläuten werden.
Nach einer Saison voller Höhen und Tiefen gönnt sich Pfund nun eine Pause, um neue Kraft zu schöpfen. Sein Ziel ist klar: sich weiter verbessern und dazu beitragen, den Ruf des deutschen Biathlons wiederherzustellen. Mit dem aufkommenden Nachwuchstalent könnten die nächsten Jahre tatsächlich einen Aufschwung für die Sportart bringen.






