Koblenz baut neue Tribüne – modern, barrierefrei und nachhaltig bis 2031
Nina SchulzKoblenz baut neue Tribüne – modern, barrierefrei und nachhaltig bis 2031
Koblenz plant neuen Zuschauerrang als Ersatz für veraltete Anlage
Die Stadt Koblenz plant den Bau einer modernen, barrierefreien und nachhaltigen Tribüne für Sportveranstaltungen und Events, die die marode bestehende Anlage ersetzen soll. Nun suchen die Verantwortlichen nach Wegen, die Kosten zu senken – ohne dabei die Qualitätsstandards zu gefährden.
Die aktuelle Haupttribüne, die in den 1930er-Jahren errichtet wurde, weist erhebliche statische und funktionale Mängel auf. Eine Sanierung wurde als zu teuer verworfen, weshalb nun ein kompletter Neubau angestrebt wird.
Die Bundesregierung hat im Rahmen des Programms „Modernisierung kommunaler Sportstätten“ bereits 8 Millionen Euro zugesagt – die maximale Fördersumme. Weitere 26 Millionen Euro sollen voraussichtlich aus Landesmitteln fließen. Die Stadt Koblenz selbst steuert 13,6 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt bei.
Die Baukosten werden zwischen 2027 und 2030 verteilt, wobei der Großteil der Ausgaben auf die Jahre 2028 bis 2030 entfällt. Die Fertigstellung der neuen Tribüne ist für 2031 geplant. Um Einsparungen zu erzielen, zieht die Stadt einen Besuch im kürzlich modernisierten Lohrheidestadion in Wattenscheid in Betracht, um Anregungen für das eigene Projekt zu gewinnen.
Die neue Anlage soll dem Freizeit- und Schulsport, Leichtathletik-Wettkämpfen sowie der Fußball-Drittliga dienen. Sie wird moderne Standards in Sachen Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit erfüllen. Die Finanzierung ist bereits durch verschiedene Quellen gesichert.
