Jugendkonferenz Gifhorn: Junge Stimmen gestalten die Zukunft des Landkreises
Philipp ZimmermannJugendkonferenz Gifhorn: Junge Stimmen gestalten die Zukunft des Landkreises
Zweite Kreisjugendkonferenz Gifhorn findet am 24. April statt
Am Freitag, dem 24. April, von 16 bis 19 Uhr, kommt die zweite Kreisjugendkonferenz Gifhorn zusammen. Veranstaltet vom Kreisdjugendrat und dem Fachdienst Jugend des Landkreises, bietet die Konferenz jungen Menschen eine direkte Plattform, um ihre Ideen mit lokalen Entscheidungsträger:innen zu teilen.
Ursprünglich für den 6. März geplant, musste die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen verschoben werden. Diesmal findet sie im Jugendbegegnungszentrum (JBG) in Gifhorn, Ludwig-Jahn-Straße 10, statt.
Die teilnehmenden Jugendlichen können dort ihre Vorschläge zur Verbesserung des Lebens im Landkreis vorstellen. Ein zentrales Thema bleibt der Öffentliche Nahverkehr – viele kritisieren unregelmäßige Verbindungen, schlechte Anbindungen und die Abhängigkeit von den Eltern für Fahrten. Der Regionalverband Großraum Braunschweig wird an den Diskussionen teilnehmen und sich insbesondere mit Schülerverkehr und ländlichen Verkehrsoptionen befassen.
Außerdem entsteht in der Torstraße in Gifhorn ein neues Jugendcafé, das als Ort für Begegnung, Kreativität und Mitgestaltung konzipiert ist. Es spiegelt die laufenden Bemühungen wider, junge Einwohner:innen stärker einzubinden. Neben den Gesprächen wird es im Rahmen des Unser-Aller-Festivals auch ein Jugendkonzert geben.
Um die Teilnahme zu erleichtern, haben die Organisator:innen ein niedrigschwelliges Förderprogramm eingerichtet. Damit können Jugendprojekte mit Beträgen zwischen 100 und 1.000 Euro unterstützt werden. Eine Anmeldung ist online möglich, doch auch spontane Besucher:innen ohne Voranmeldung sind willkommen.
Ziel der Konferenz ist es, jungen Menschen mehr Gehör in lokalen Entscheidungsprozessen zu verschaffen. Ihre Anliegen zu Verkehr, Sozialräumen und anderen Themen werden von verantwortlichen Vertreter:innen gehört. Mit Fördergeldern und offener Teilnahme hoffen die Organisator:innen auf eine große Beteiligung und nachhaltige Ergebnisse.






