12 March 2026, 18:17

Journalist überlebt brutalen Überfall durch Rechtsextreme in Thüringen – Speicherkarte rettet Beweise

Eine Zeitung mit der Aufschrift "Demokratische Presse: Eine Wochenzeitung" auf schwarzem Hintergrund.

Journalist: Während des Angriffs: Speicherkarte in Socke versteckt - Journalist überlebt brutalen Überfall durch Rechtsextreme in Thüringen – Speicherkarte rettet Beweise

Im April 2018 überlebte ein Journalist, der in Thüringen über rechtsextreme Strukturen recherchierte, einen brutalen Überfall. Die Attacke hinterließ bei ihm schwere psychische Folgen, darunter wiederkehrende Albträume und die Angst, mit einer Tür im Rücken zu sitzen. Während des Angriffs gelang es ihm, eine entscheidende Speicherkarte in seiner Socke zu verstecken, als er vor seinen Angreifern floh.

Der Vorfall ereignete sich in Fretterode, wo der Reporter eine mutmaßliche rechtsextreme Versammlung gefilmt hatte. Noch vor dem Überfall hatte er die Speicherkarte aus seiner Kamera entfernt und durch eine zweite ersetzt. Kurze Zeit später wurde er von einer Gruppe mit einem Schraubenschlüssel, einem Baseballschläger, Pfefferspray und einem Messer bewaffneten Männern angegriffen.

Die Angreifer raubten ihm zwar die Kamera, doch die versteckte Speicherkarte – in seiner Socke verborgen – blieb unentdeckt. Der Journalist fürchtete damals um sein Leben und glaubte, die Täter könnten zurückkehren, um ihn zu töten. Kamera und Speicherkarte sind inzwischen zentrale Beweismittel im Fall; die Anklage wegen Raubes könnte die Strafen für die Täter verschärfen.

Seit dem Überfall sind keine weiteren Vorfälle in Verbindung mit dieser konkreten rechtsextremen Gruppe im Eichsfeld bekannt geworden. Zwar gibt es eine umfassendere Chronik rechtsextremer Gewalt in Thüringen, doch zu diesem Fall oder ähnlichen Ereignissen in der Region wurden keine weiteren Details veröffentlicht.

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Der Journalist, der sich auf die Berichterstattung über rechtsextreme Bewegungen spezialisiert hat, kämpft weiterhin mit den psychischen Folgen des Angriffs. Die gestohlene Kamera und die versteckte Speicherkarte bleiben zentral für das laufende Gerichtsverfahren. Die Behörden haben bisher keine neuen Erkenntnisse über die beteiligte Extremistengruppe bestätigt.

Quelle