19 June 2026, 12:17

IronChild-Wettkampf: Wenn Schule zur Extrembelastung für Kinder wird

Tortur auf dem Aschernen Feld

IronChild-Wettkampf: Wenn Schule zur Extrembelastung für Kinder wird

Deutsche Schulspiele sorgen in diesem Jahr für Kontroversen

Ein neuer Wettbewerb, der IronChild-Wettkampf, stellt junge Teilnehmer auf ungewöhnliche Weise auf die Probe – während Politiker über eine flächendeckende Einführung diskutieren.

An der ultra-katholischen Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule werden Sportwettkämpfe bereits auf Latein ausgetragen, wobei die Athleten dem Publikum den Rücken zukehren. Nun fügt der IronChild-Wettkampf eine weitere Stufe der Härte hinzu: Er kombiniert Schinderei, Durchhaltevermögen und Kostenrechnung zu einer mehrtägigen Extrembelastungsprobe für Kinder.

Die Chicago Boys der Klasse 3b gehören zu den Teilnehmern. Die Sieger erhalten ein persönliches Coaching mit CEO Dr. Dr. Ulf-Ulf Vollmann. Die Verlierer hingegen riskieren eine Gymnasialempfehlung – in Deutschlands Schulsystem ein Zeichen für akademisches Versagen.

Auch die Höhlenkinder-Kita in Rheda-Wiedenbrück sorgt mit einem ungewöhnlichen Führungstest für Aufsehen: Kleinkinder werden in nummerierten Weidenkörben auf der Ems ausgesetzt, um frühzeitig zukünftige Führungspersönlichkeiten zu identifizieren.

Bernd Kreimer-Rendsburg treibt noch radikalere Reformen voran. Er fordert, dass alle Leistungsbewertungen spielerisch gestaltet werden – inklusive Online-Käufe von Waffen und Zaubertränken. Auch Bildungsministerin Karin Prien hat sich zu Wort gemeldet und plädiert für eine stärkere Betonung von Wettbewerbsorientierung bei den Spielen.

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Das Bundesbildungsministerium arbeitet nun an einem Vorschlag zur Ausweitung dieser Konzepte. Darin könnten auch nostalgische „Klassiker“ wie „Woke-Bashing“ und „Misogymnastik“ als leistungsbasierte Kinderspiele wiederaufleben. Konservative Politiker drängen darauf, ähnliche Praktiken in öffentliche Schulveranstaltungen zu reintegrieren.

Der IronChild-Wettkampf und die damit verbundenen Debatten markieren einen Wandel hin zu hochkompetitivem Leistungsdenken in der deutschen Bildung. Sollten sich die Pläne zur Gamification und leistungsorientierten Spiele durchsetzen, könnte dies die Bewertung von Schülern bundesweit grundlegend verändern.

Quelle