Hertha BSC verliert erneut – 0:1 gegen Magdeburg und die Krise vertieft sich
Ben HofmannHertha BSC verliert erneut – 0:1 gegen Magdeburg und die Krise vertieft sich
Hertha BSC kassiert nächste Niederlage: 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg
Die Berliner Fußballmannschaft Hertha BSC hat am Freitag eine weitere herbe Schlappe einstecken müssen. Mit einer 0:1-Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg erlebte das Team die bereits zehnte Saisonpleite – und sorgte damit bei Trainer Stefan Leitl für helle Empörung. Vor über 28.000 Zuschauern in der ausverkauften Avnet-Arena zeigte die Mannschaft einmal mehr zu wenig Kampfgeist und Intensität.
Die Gäste aus der Hauptstadt mussten auf wichtige Leistungsträger verzichten: Das gesperrte Duo Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlte ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Trotz der personellen Lücken gelang es Hertha jedoch kaum, gefährliche Torchancen herauszuarbeiten. Die beste Gelegenheit hatte Marten Winker in der 67. Minute – doch auch dieser Versuch blieb ohne Erfolg.
Defensive Schwächen entscheiden das Spiel Konzentrationsmängel in der Abwehr kosteten die Berliner schließlich teuer. Magdeburg nutzte eine Unaufmerksamkeit zur Führung – Leitl zeigte sich sichtlich frustriert. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein antrat, räumte später ein, dass Herthas Offensive über weite Strecken des Spiels zu harmlos agiert habe.
Die Niederlage verlängert die enttäuschende Serie, und die Stimmung im Team ist auf einem Tiefpunkt. Leitl fordert nun eine radikale Leistungssteigerung in den beiden verbleibenden Partien: Zunächst empfängt Hertha die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Olympiastadion, bevor es zum Auswärtsspiel nach Arminia Bielefeld geht.
Mit zehn Saisonniederlagen steht Hertha BSC weiter unter Druck. Die nächste Bewährungsprobe folgt gegen Greuther Fürth, ehe die Reise nach Bielefeld ansteht. Will die Mannschaft aus der Krise finden, muss sie schnell reagieren – sonst droht ein komplett misslungenes Saisonfinale.






