Hertha BSC setzt auf Konsolidierung statt Wiederaufstieg in der neuen Saison
Philipp ZimmermannHertha BSC setzt auf Konsolidierung statt Wiederaufstieg in der neuen Saison
Hertha BSC passt Strategie für neue Saison an
Der Verein verzichtet auf den direkten Wiederaufstieg als primäres Ziel – eine deutliche Kurskorrektur. Geschäftsführer Peter Görlich wird am Montag in einem Update die realistischen Ziele des Clubs konkretisieren.
Finanzielle Zwänge haben Hertha BSC gezwungen, Leistungsträger zu verkaufen. Fabian Reese, Kennet Eichhorn und Michael Cuisance verließen den Verein, was dem Klub einen zweistelligen Millionenbetrag einbrachte. Weitere Spieler drängen auf einen Wechsel, während andere das Interesse von Konkurrenten geweckt haben.
Bisher gab es keine nennenswerten Neuzugänge, der Kader ist geschrumpft. Trainer Stefan Leitl nahm die verbliebenen Akteure mit zu einem zweitägigen Teambuilding-Camp nach Kienbaum. Zudem könnte der Verein zur Philosophie des „Berliner Wegs“ zurückkehren, die einst vom verstorbenen Präsidenten Kay Bernstein geprägt wurde.
Junge Talente aus der Akademie wie Boris Mamuzah Lum könnten nun mehr Spielpraxis erhalten. Die angespannte Finanzlage schränkt Transfers ein, doch der Fokus liegt auf der Entwicklung eigener Spieler.
Herthas Prioritäten haben sich verschoben: Statt Aufstieg steht nun Konsolidierung im Vordergrund. Die Verkäufe von Top-Spielern entlasten zwar die Finanzen, doch der Kader bleibt dünn besetzt. Junge Nachwuchskräfte könnten die Lücke füllen, während der Club seine Ziele für die kommende Saison neu definiert.
