GWW beendet dritte Sanierungsphase in der Hochheimer Straße mit 20 Millionen Euro Investitionen
Philipp ZimmermannGWW beendet dritte Sanierungsphase in der Hochheimer Straße mit 20 Millionen Euro Investitionen
Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft (GWW) hat die dritte Phase ihres großen Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße im Stadtteil Kostheim abgeschlossen. Die Arbeiten sind Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung von Immobilien und zur Verbesserung der Wohnbedingungen in dem Gebiet. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf über 20 Millionen Euro.
Das Vorhaben umfasst die Häuser mit den Nummern 40 bis 44 in der Hochheimer Straße. In den ersten vier Bauabschnitten werden insgesamt 100 Wohnungen saniert. Durch Dachgeschossausbauten entstehen zudem sechs neue Wohneinheiten auf einer Wohnfläche von über 6.000 Quadratmetern.
Die Gebäude werden nach dem KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard energetisch aufgewertet. Wo baulich möglich, werden Photovoltaikanlagen installiert. Die Wärmeversorgung erfolgt über zwölf Wärmepumpen, wodurch der jährliche CO₂-Ausstoß um 255 Tonnen reduziert wird.
Auch die Außenanlagen wurden neugestaltet, und ein Spielplatz wurde errichtet. Für die vierte Phase ist ein Spielturm geplant. Dr. Patricia Becher, Stadträtin für Soziales und Vorsitzende des GWW-Aufsichtsrats, betonte die Bedeutung der Sanierungen für die Erreichung der Klimaneutralität.
Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, verwies auf die Herausforderungen des Projekts, darunter die Unterbringung von Mietern in Ersatzwohnungen während der Bauarbeiten sowie die Anpassung der Pläne an die Gegebenheiten der älteren Bausubstanz.
Die dritte Phase ist nun abgeschlossen, weitere Arbeiten werden fortgesetzt. Ziel der Modernisierungen ist es, die Energieeffizienz zu steigern und die Wohnqualität zu verbessern. Gleichzeitig leistet das Projekt einen Beitrag zu den langfristigen Klimazielen der Stadt.






