17 March 2026, 00:16

Gestohlener Hofbräuhaus-Krug nach 55 Jahren anonym zurückgegeben

Ein Plakat einer Frau in traditioneller bayerischer Tracht, die zwei Bier-füllte Krüge mit einem warmen Lächeln hält, vor einem weißen Hintergrund.

Gestohlener Hofbräuhaus-Krug nach 55 Jahren anonym zurückgegeben

Gestohlener Bierkrug aus Münchens berühmten Hofbräuhaus nach 55 Jahren zurückgegeben

Eine Amerikanerin, die den Krug als junge Touristin mitgenommen hatte, schickte das Gefäß nun zusammen mit 20 Euro zurück. Solche Rückgaben kommen einige Male pro Jahr vor, auch wenn die Brauerei keine Statistik über fehlende Krüge führt.

Der Vorfall ereignete sich 1969, als die damals 18-jährige Frau während einer Europareise München besuchte. Sie nahm den Krug als Souvenir aus dem Platzl-Biergarten mit. Jahrzehnte später entschied sie sich zur Rückgabe – inklusive einer kleinen Entschädigungssumme.

Ein weiterer Fall datiert aus dem Jahr 1976: Ein Gast verließ die Hofbräuhaus-Festhalle nach einem feuchtfröhlichen Abend mit einem Krug in der Tasche. Am nächsten Morgen fand er ihn in seinem Hotelzimmer. Kürzlich gab er das Diebesgut zurück und überwies 20 Euro – orientiert am aktuellen Preis auf der Website der Brauerei.

Drei- bis viermal jährlich erreichen das Hofbräuhaus ähnliche Sendungen mit Geld oder zurückgegebenen Krügen. Sicherheitskräfte am Eingang versuchen zwar, solche "Mitnahmen" zu verhindern, doch hin und wieder verschwinden dennoch welche. Die 20 Euro aus der jüngsten Rückgabe fließen in die Hilfsaktion Bunte Münchner Kindl.

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Wie viele Krüge über die Jahre abhandenkamen, dokumentiert die Brauerei nicht. Zwar gibt es gelegentlich Rückgaben, doch öffentliche Daten zu genauen Zahlen oder Bergungsversuchen existieren nicht. Die Spende an die Charity-Initiative zählt zu den wenigen belegten Folgen solcher Vorfälle.

Quelle