23 May 2026, 04:21

Gericht gibt Klara Schedlich in #MeToo-Streit gegen Stefan Gelbhaar recht

Grüne Politikerin Schedlich gewinnt Prozess gegen Gelbhaar

Gericht gibt Klara Schedlich in #MeToo-Streit gegen Stefan Gelbhaar recht

Ein Hamburger Gericht hat im Rechtsstreit zwischen der Grünen-Politikerin Klara Schedlich und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar zugunsten von Schedlich entschieden. Im Mittelpunkt des Verfahrens standen Aussagen, die sie in einer eidesstattlichen Versicherung für den Rundfunksender RBB gemacht hatte. Mit dem Urteil darf sie bestimmte Behauptungen über Gelbhaar wiederholen, die dieser zuvor als unwahr zurückgewiesen hatte.

Der Streit hatte begonnen, als gegen Stefan Gelbhaar im Rahmen der #MeToo-Debatte mehrere Vorwürfe erhoben wurden. Viele dieser Anschuldigungen wurden später als unbelegt eingestuft. Trotz seiner Dementis führte die Affäre dazu, dass seine sichere Nominierung für die Bundestagswahl zurückgenommen wurde.

Gelbhaar verließ das Parlament Anfang 2025, kurz nachdem die Vorwürfe öffentlich geworden waren. Klara Schedlich, ebenfalls Mitglied der Grünen, hatte in der Angelegenheit eine eidesstattliche Versicherung gegenüber dem RBB abgegeben. Das Oberlandesgericht Hamburg gab ihr nun recht und erlaubte die Wiederholung bestimmter Aussagen über Gelbhaar.

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Während des gesamten Verfahrens bestritt Gelbhaar die Vorwürfe als falsch und betonte, sie hätten seinen Ruf geschädigt. Das aktuelle Urteil klärt nun rechtlich, was Schedlich künftig zu dem Fall äußern darf.

Die Entscheidung bestätigt Schedlichs Recht, bestimmte Bemerkungen über Gelbhaar unter Eid zu wiederholen. Zudem folgt sie auf die zuvor erfolgte Abweisung mehrerer #MeToo-Vorwürfe gegen ihn. Das Urteil bringt rechtliche Klarheit in einen Streit, der Gelbhaars politische Karriere prägte und schließlich zu seinem Ausscheiden aus dem Parlament führte.

Quelle