30 May 2026, 14:13

Geisa rüstet sich für Krisen: Notfallvorsorge im Fokus der Bürgerveranstaltung

Vorbereiten, nicht sorgen - Geisa informiert über Notfallplan & Krisenvorsorge

Geisa rüstet sich für Krisen: Notfallvorsorge im Fokus der Bürgerveranstaltung

Öffentliche Informationsveranstaltung zur Notfallvorsorge in Geisa

Am 19. Mai 2023 fand in Geisa eine öffentliche Veranstaltung zum Thema Notfallvorsorge statt. Lokale Führungskräfte und Experten für Katastrophenschutz kamen zusammen, um Pläne für den Umgang mit Krisen vorzustellen – von Extremwetterlagen bis hin zu längerfristigen Stromausfällen. Die Bürger wurden aufgefordert, selbst aktiv zu werden, um ihre Sicherheit in möglichen Notlagen zu gewährleisten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Geisas Bürgermeisterin Manuela Henkel, die die Anwesenden begrüßte, darunter auch die Amtskollegen Bernadett Hosenfeld-Wald und Johannes Ritz. Sie betonte, wie die Abhängigkeit der modernen Gesellschaft von Technologie und globalen Vernetzungen die Verwundbarkeit gegenüber Störungen erhöht habe.

Anschließend sprach Thomas Fischer, Leiter der Eisenacher Dienststelle des Technischen Hilfswerks (THW), vor den Teilnehmern. Er erläuterte die deutschen Systeme der Katastrophenbewältigung und warnte vor Risiken wie flächendeckenden Stromausfällen. Ursprünglich hatte der regionale Notfallplan vor allem Hochwasser, Unwetter und einen zehntägigen Stromausfall berücksichtigt. Nach jüngsten Aktualisierungen werden nun jedoch auch geopolitische Bedrohungen einbezogen.

Tina Gruß-Nelkert und Winfried Büchel stellten die Notfallstrategie für Geisa und die umliegenden Gemeinden vor. Praktische Tipps wurden weitergegeben, etwa zur Bevorratung von Trinkwasser, haltbaren Lebensmitteln und anderen wichtigen Utensilien. Bürgermeisterin Henkel unterstrich, dass die Widerstandsfähigkeit einer Gemeinschaft davon abhänge, informiert zu bleiben, verantwortungsbewusst zu handeln und sich gegenseitig zu unterstützen.

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Den Abschluss bildete eine offene Fragerunde, in der die Teilnehmer lebhaft diskutierten, Bedenken äußerten und nach Klärung suchten, wie sie sich auf mögliche Krisen vorbereiten können.

Die Veranstaltung bot den Bürgern klare Handlungsempfehlungen für die Notfallvorsorge. Die Verantwortlichen betonten, wie wichtig sowohl individuelle Vorbereitung als auch gemeinschaftlicher Zusammenhalt seien. Mit den aktualisierten Plänen, die nun ein breiteres Bedrohungsspektrum abdecken, wollen die lokalen Behörden die Fähigkeit der Region stärken, zukünftige Herausforderungen zu meistern.

Quelle