Fürths Abstiegsdrama: 1:2 gegen Hertha BSC bringt die 2. Liga zum Zittern
Miriam HoffmannFürths Abstiegsdrama: 1:2 gegen Hertha BSC bringt die 2. Liga zum Zittern
SpVgg Greuther Fürth erleidet schmerzhafte 1:2-Niederlage gegen Hertha BSC – Abstieg droht nach fast drei Jahrzehnten im Profifußball
In einem entscheidenden Saisonendspiel unterlag die SpVgg Greuther Fürth Hertha BSC mit 1:2 und steht damit am Rande des direkten Abstiegs aus Deutschlands beiden höchsten Spielklassen. Mit nur noch einem Spiel verbleibt die Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr – nach fast 30 Jahren im Oberhaus oder der 2. Bundesliga.
Die Fürther gingen zwar mit einem Mann mehr ins Spiel, nachdem Herthas Josip Brekalo in der 32. Minute die Rote Karte gesehen hatte. Doch das numerische Übergewicht nutzten sie nicht: Der 16-jährige Kennet Eichhorn traf zum 1:0 für die Berliner und schrieb damit als jüngster Torschütze der 2.-Bundesliga-Geschichte. Michael Cuisance machte den Sieg in der 84. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss perfekt.
Noël Futkeu gelang zwar in der 88. Minute der Anschlusstreffer, doch es war zu spät. Die Niederlage bedeutet, dass Fürth nun drei Punkte hinter Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig liegt – beide Teams haben zudem die bessere Tordifferenz. Arminia Bielefeld, aktuell auf dem Relegationsplatz, hat nur zwei Punkte Vorsprung.
Seit dem Aufstieg 1997 war der Verein durchgehend in Bundesliga oder 2. Bundesliga vertreten. Nun steht am letzten Spieltag das Duell gegen Düsseldorf an – nur ein Sieg könnte die minimalen Chancen auf den Klassenerhalt wahren.
Die Niederlage vertieft die Abstiegsangst: Der direkte Fall in die Drittklassigkeit rückt in greifbare Nähe. Das letzte Spiel gegen Düsseldorf wird entscheiden, ob Fürth in der zweiten Liga bleibt oder nach 27 Jahren die Ära in Deutschlands Top-Ligen beendet.






