17 June 2026, 19:32

Fulda feiert ökumenische Einheit beim Hessentag mit Bischöfen auf Tour

Gemeinschaftliches Kirchenprogramm: Leben im Ökumenismus beim Hessentag

Fulda feiert ökumenische Einheit beim Hessentag mit Bischöfen auf Tour

Über 6.000 Gläubige versammelten sich am Vormittag auf dem Domplatz in Fulda zu einem feierlichen ökumenischen Eröffnungsgottesdienst. Die Veranstaltung gab den Ton an für einen Tag der Einheit und des Dialogs zwischen den christlichen Gemeinden. Anschließend begaben sich die Bischöfin Dr. Beate Hofmann und Bischof Dr. Michael Gerber gemeinsam auf einen Rundgang durch das Hessentagsfest in der Fuldaer Innenstadt.

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Ihre Tour startete beim Caritas-Projekt „Brot und Wein“ im Domgarten. Von dort ging es weiter zur Severikirche, wo Besucher unter dem Motto „Herzenszeit“ einen ruhigen Raum zur Besinnung fanden.

Der nächste Halt war die Stadtpfarrkirche, die für den Anlass zur „Hessentagskirche“ umgestaltet worden war. Dort erlebten die Bischöfe die Performance „Königin der Herzen“, eine Inszenierung aus Licht, Klang und Videoinstallationen. Später unterstützten sie am Stand „antonius: gemeinsam Mensch“ den Verkauf von Startkarten für das Fuldaer Entenrennen.

Der Rundgang führte sie auch zur „Segen-Gondel“ am Riesenrad, wo die Bischöfe unter dem Motto „Herzensblick“ persönliche Segenswünsche an die Besucher richteten. Das letzte Ziel war die „Himmlische Bühne“ auf den Fuldaer Flusswiesen, wo Musik und kulturelle Darbietungen das Thema „Herzensklang“ feierten. Im Laufe des Tages besuchten die Bischöfe verschiedene Stationen des ökumenischen Programms „Vereint im Herzen“.

Ihr Weg spiegelte die Betonung des Eröffnungsgottesdienstes auf Begegnung, Dialog und gelebte Ökumene wider. Der gemeinsame Rundgang durch das Fest unterstrich das geteilte Engagement für Einheit und Gemeinschaft. Jeder Halt vertiefte die Themen Verbindung und Glaube, die bereits im Gottesdienst aufgegriffen worden waren. Der Tag endete mit kulturellen Feiern und hinterließ bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck.

Quelle