Fahrer ohne Führerschein riskiert Kindersicherheit auf der A8 bei München
Philipp ZimmermannFahrer ohne Führerschein riskiert Kindersicherheit auf der A8 bei München
Ein 22-jähriger Autofahrer wurde auf der Autobahn A8 bei Unterhaching in der Nähe von München von der Polizei angehalten, nachdem Beamte einen vierjährigen Jungen ungesichert auf seinem Schoß sitzen sahen. Der Vorfall hat schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich gezogen, da die Behörden bei der Verkehrskontrolle weitere Verstöße aufdeckten.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten, dass das Kind ohne jede Sicherung auf dem Beifahrersitz saß, während der Fahrer versuchte, sich eine Zigarette anzuzünden. Ein Kindersitz befand sich zwar im Fahrzeug, war jedoch im Kofferraum verstaut worden, statt genutzt zu werden.
Der Fahrer konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen und präsentierte stattdessen einen gefälschten Ausweis. Ermittlungen ergaben, dass er niemals im Besitz einer rechtmäßigen Fahrerlaubnis gewesen war. Infolgedessen muss er sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten, darunter Urkundenfälschung und Fahren ohne Führerschein.
Das Jugendamt wurde über den Vorfall informiert. Zudem drohen dem Mann weitere Verkehrsverstöße, weil er das Kind nicht ordnungsgemäß gesichert hatte.
Die Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen; der Fahrer muss mit einer Gerichtsverhandlung rechnen. Das Jugendamt wird das Wohl des Jungen nach dem Vorfall prüfen. Das Ergebnis des Strafverfahrens steht noch aus.






