Erstmals seit 2022: Bundespolitiker erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung
Ben HofmannErstmals seit 2022: Bundespolitiker erhalten 2025 eine Gehaltserhöhung
Österreichische Bundespolitiker erhalten 2025 erstmals seit drei Jahren eine Gehaltserhöhung. Die Anpassung folgt auf wiederholte Lohnstopp-Phasen und unter der Inflationsrate liegende Erhöhungen, die den realen Wert ihrer Bezüge über die Jahre gemindert haben.
Die Gehälter des Bundespräsidenten, des Bundeskanzlers, des Vizekanzlers sowie weiterer Spitzenbeamter steigen im kommenden Jahr um ein Prozent. Dies ist die erste Anpassung seit 2022, nachdem die Bezüge drei Jahre lang eingefroren waren. Abgeordnete erhielten zwar 2024 eine Erhöhung, diese deckte jedoch nur die Hälfte der Inflationsrate ab.
Der Vorschlag wurde von den Koalitionsparteien im Nationalrat eingebracht, um die Haushaltskonsolidierung zu unterstützen. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP), die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) und NEOS einigten sich zudem darauf, einen Prozess zur Reform der Politikerbezüge einzuleiten. Zudem bleiben die Mittel für Parteien, Parlamentsklubs und Akademien in den nächsten zwei Jahren unverändert.
Von der Gehaltserhöhung betroffen sind führende Bundespolitiker, darunter auch die Mitglieder des Volksanwaltskollegiums und der Präsident des Rechnungshofs. Ziel der Anpassung ist es, die durch vorherige Einfrierungen und geringe Steigerungen entstandene reale Kaufkraftminderung auszugleichen. Weitere Änderungen bei der politischen Parteienfinanzierung sind in diesem Zeitraum nicht vorgesehen.






