Energetische Sanierung: Diese Fehler kosten Hausbesitzer teure Fördergelder
Miriam HoffmannEnergetische Sanierung: Diese Fehler kosten Hausbesitzer teure Fördergelder
Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Irrtümern bei energetischer Sanierung
Die Verbraucherzentrale Niedersachsen weist auf weitverbreitete Fehleinschätzungen bei der energetischen Gebäudesanierung hin. Viele Produkte erfüllten demnach nicht die technischen Mindestanforderungen, die für eine Förderung Voraussetzung seien. Die Hinweise sind Teil des umfassenden Energieberatungsangebots der Einrichtung für Hausbesitzer:innen.
Laut der Verbraucherzentrale qualifizierten sich nicht alle als innovativ beworbenen Produkte für staatliche Zuschüsse. Nur Maßnahmen, die strenge technische Vorgaben erfüllten, kämen für eine finanzielle Förderung infrage. Das Beratungsangebot wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt.
Gleichzeitig warnt die Verbraucherzentrale vor angeblichen Wundermitteln. Dünne Beschichtungen oder Folien könnten etwa keine ordentliche Wärmedämmung ersetzen. Die tatsächlichen Energieeinsparungen durch Dämmmaßnahmen variierten stark – je nach Gebäudezustand, Bauweise, Heizsystem und Nutzungsverhalten.
Um Verbraucher:innen bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen, bietet die Verbraucherzentrale verschiedene Beratungsformate an: telefonisch, online, per Video oder vor Ort. Mit dem „Wärmepumpen-Angebotsvergleich“ können Interessierte bis zu drei Angebote eigenständig prüfen. Für Fragen steht zudem eine kostenlose Hotline unter der Nummer 0800 809802400 zur Verfügung.
Die Einrichtung stellt praktische Tools und Fachwissen für eine energieeffiziente Sanierung bereit. Ziel ist es, die Förderfähigkeit von Maßnahmen transparent zu machen und übertriebene Marketingversprechen zu entlarven. Verbraucher:innen können sich über verschiedene Kanäle informieren, um gut vorbereitet die richtigen Entscheidungen zu treffen.






