Düsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttles ab 2026 in Pilotprojekt
Ben HofmannDüsseldorfer Flughafen testet ferngesteuerte Shuttles ab 2026 in Pilotprojekt
Rheinmetall, MIRA GmbH und Rheinbahn AG starten Pilotprojekt für ferngesteuerte Shuttle-Dienste am Düsseldorfer Flughafen
Die drei Unternehmen testen im Rahmen einer Initiative die Fernsteuerung von Fahrzeugen, um flexiblen, bedarfsgerechten Nahverkehr in Städten zu etablieren. Trotz dieses Vorhabens gab der Rheinmetall-Aktienkurs am Donnerstag um 4,3 Prozent nach und schloss bei 1.426 Euro.
Das Pilotprojekt soll im Mai 2026 beginnen. Die geplante Shuttle-Strecke verbindet den Bahnhof des Flughafens mit dem EUREF-Campus und dem Hauptterminal. Während der Testphase wird aus Sicherheitsgründen ein Fahrassistent an Bord bleiben, um den Betrieb zu überwachen und die Sicherheit zu gewährleisten.
Das System nutzt eine Cloud-Infrastruktur, eine IoT-Plattform sowie Echtzeit-Flotten- und Routenmanagement. Es wurde im Rahmen des Forschungsprojekts PoQuaSIA entwickelt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) über die europäische Initiative 8bra gefördert. Ziel ist es, die Technologie unter realen Verkehrsbedingungen zu erproben – mit Fokus auf Sicherheit, Systemstabilität, Kosteneffizienz und Skalierungspotenzial.
Trotz der Erwartung eines großen Rüstungsauftrags der Bundesregierung bleibt die Rheinmetall-Aktie unter Druck. Innerhalb des letzten Monats verlor das Papier rund 15 Prozent an Wert. Allein am Donnerstag fiel der Kurs von 1.490 auf 1.426 Euro.
Das Pilotvorhaben soll klären, ob ferngesteuerte Shuttles im städtischen Verkehr sicher und effizient eingesetzt werden können. Bei Erfolg könnte die Technologie den Weg für eine breitere Einführung von On-Demand-Transportdiensten ebnen. Die Aktienperformance von Rheinmetall bleibt indes belastet – trotz laufender Innovationsbemühungen des Konzerns.






