13 June 2026, 20:17

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Minijob-Reformen in der Gastronomie

Dehoga warnt vor Arbeitsplatzverlusten aufgrund der Pläne von Warken

Dehoga warnt vor Jobverlusten durch geplante Minijob-Reformen in der Gastronomie

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat Bedenken gegen die von Gesundheitsministerin Nina Warken vorgeschlagenen Reformen geäußert. Geschäftsführerin Jana Schimke warnt, dass die geplanten Änderungen Arbeitsplätze in der Gastronomie gefährden könnten.

Nach den Reformvorschlägen soll der Sozialversicherungsbeitrag für Minijobber in den Bereichen Gesundheit und Pflege von 13 auf 21 Prozent steigen. Schimke kritisierte die Pläne, die höhere Krankenkassenbeiträge sowie einen zusätzlichen Zuschlag für Arbeitgeber von Minijobbern vorsehen. Solche Maßnahmen würden ihrer Ansicht nach direkt die Beschäftigung in der Gastronomie belasten.

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Schimke ging auch auf weitere Branchenprobleme ein. Sie wies Gewerkschaftsängste zurück, wonach ein neues Arbeitszeitgesetz zu 13-Stunden-Arbeitstagen führen könnte, und bezeichnete diese als unbegründet. Zudem betonte sie, dass Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter schlecht behandeln, diese schnell verlieren würden. Sie forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Politik und Wirtschaft, um notwendige Reformen umzusetzen.

In ihren Stellungnahmen unterstrich Schimke die Dringlichkeit entschlossenen Handelns. Sie verlangte Abbau von Bürokratie, Steuern und Abgaben sowie Entlastungen bei den Lohnnebenkosten. Gleichzeitig äußerte sie Sorgen über den aktuellen Zustand der sozialen Partnerschaft und der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften.

Die geplanten Reformen könnten die Kosten für Arbeitgeber in der Gastronomie erhöhen. Dehoga machte deutlich, dass höhere Abgaben und Zuschläge Arbeitsplätze bedrohen. Der Verband setzt sich weiterhin für Maßnahmen ein, die die finanzielle Belastung der Betriebe verringern.

Quelle