Dax rutscht ab: Ölpreis und Euro schwächeln – was hinter den Verlusten steckt
Miriam HoffmannDax rutscht ab: Ölpreis und Euro schwächeln – was hinter den Verlusten steckt
Dax gibt nach – Ölpreis und Euro schwächeln
Am Dienstag gab der deutsche Dax nach und verlor bis zur Mittagszeit rund 1,0 Prozent auf etwa 24.885 Punkte. Auch die Ölpreise sanken, wobei die Nordsee-Sorte Brent auf 77,39 Dollar pro Barrel fiel. Gleichzeitig gab der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht nach.
Der Dax kämpfte damit, sich über der Marke von 25.000 Punkten zu halten, und die technische Chartanalyse verschlechterte sich, als die Verluste sich am Nachmittag ausweiteten. Belastet wurde der Index durch enttäuschende Quartalszahlen des Chemiehandelskonzerns Brenntag sowie schwache Einkaufsmanager-Daten aus Deutschland.
Zu den größten Verlierern zählten Infineon, Hochtief und Siemens Energy. Demgegenüber verbuchten SAP, Deutsche Telekom und Qiagen leichte Zugewinne. Andreas Lipkow, Analyst bei CMC Markets, nannte eine Beruhigung der Spannungen im Nahen Osten sowie einen breiten Ausverkauf bei Technologieaktien als Hauptgründe für den Rückgang.
Unterdessen setzten sich die deutlichen Verluste bei SpaceX fort: Die Aktie verlor 35 Prozent gegenüber ihrem Höchststand nach dem Börsengang – ein Wertverlust von rund 600 Milliarden Dollar. Der Euro notierte mittags mitteleuropäischer Zeit bei 1,1411 Dollar.
Am Ende des Handelstags schloss der Dax im Minus, wobei die meisten großen Werte im roten Bereich blieben. Der Brent-Preis hielt sich unter 78 Dollar pro Barrel, und der Euro bewegte sich weiterhin auf dem Niveau der Mittagsstunden. Die schwache Marktperformance spiegelte allgemeine wirtschaftliche Sorgen sowie branchenspezifische Korrekturen wider.






