CDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – "Widerspruch zu Demokratie"
Miriam HoffmannCDU schließt Gespräche mit der AfD kategorisch aus – "Widerspruch zu Demokratie"
Dennis Radtke, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der CDU, hat Gespräche mit der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) kategorisch ausgeschlossen. Er begründete dies damit, dass die Ziele der Partei im grundsätzlichen Widerspruch zu demokratischen Werten stünden. Seine Äußerungen fielen im Rahmen einer Debatte darüber, wie etablierte Parteien auf den Aufstieg der AfD reagieren sollten.
Radtke betonte, die AfD strebe ein anderes politisches System, ein anderes Land und ein anderes Europa an. Er verglich ihre Haltung mit der von Marine Le Pen und ihren Verbündeten in Frankreich. Zugleich wies er die Annahme zurück, die AfD könne ihre Positionen mäßigen – insbesondere ihre Verbindungen zu rechtsextremen Kräften und ihre prorussische Ausrichtung.
Unterdessen schlug der ehemalige SPD-Finanzminister Peer Steinbrück einen neuen Ansatz vor. Er regte an, klare „rote Linien“ für einen möglichen Umgang mit der AfD zu definieren. Radtke hingegen setzte auf Glaubwürdigkeit und enge Bürgerbindung als wirksamste Mittel gegen Extremismus.
Die Diskussion zeigt, wie tief die Gräben bei der Frage sind, wie mit dem Einfluss der AfD umzugehen ist. Radtkes Haltung unterstreicht die ablehnende Haltung der CDU gegenüber jeglicher Zusammenarbeit mit der Partei. Steinbrücks Vorschlag hingegen spiegelt die anhaltenden Debatten innerhalb der politischen Linken über mögliche Strategien wider.






