Burg Geisa lockt mit historischem Escape Room und Übernachtung im Gefängnis
Nina SchulzBurg Geisa lockt mit historischem Escape Room und Übernachtung im Gefängnis
Neues Escape Room in der Burg Geisa: Spannung und Geschichtsunterricht in einem
In der Burg Geisa hat ein neues Escape Room seine Türen geöffnet – ein Projekt, das Nervenkitzel mit einer Reise in die Vergangenheit verbindet. Entwickelt wurde es in Kooperation zwischen der Stadt Geisa und der Point Alpha Akademie. Die Finanzierung übernahm das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz über den Regionalhaushalt des Biosphärenreservats Rhön.
Ende April versammelten sich lokale Würdenträger und Gäste zur offiziellen Eröffnung. Bürgermeisterin Manuela Henkel, Laura Methner und Philip Storck begrüßten die ersten Teilnehmer: eine Gruppe junger Leute aus Otzbach, begleitet von ihrer Betreuerin Vanessa Biermann.
Das Escape Room ist für Gruppen von drei bis zehn Personen konzipiert, Mindestalter 16 Jahre. Pro Spielrunde sollten die Teilnehmer zwei bis drei Stunden einplanen – eine Mischung aus Rätsellösen und historischen Einblicken in die Region.
Buchungen sind über die Burg Geisa möglich. Wer das Erlebnis vertiefen möchte, kann die Herausforderung mit einer Übernachtung im historischen Gefängnis der Burg verbinden.
Das Projekt setzt auf eine ungewöhnliche Art der Wissensvermittlung: Statt einer klassischen Führung müssen die Spieler gemeinsam Rätsel knacken und lernen dabei die Geschichte der Gegend kennen. Die erste Testgruppe kam aus Otzbach, geleitet von ihrer Betreuerin Vanessa Biermann.
Ab sofort können Gruppen ihren Termin buchen und auf diese Weise die Geschichte Geisas auf lebendige Art entdecken. Über die Burg lässt sich nicht nur das Escape Room reservieren, sondern auch eine Übernachtung anschließen. Die Initiative verbindet Bildung mit Unterhaltung – getragen von regionaler Förderung und lokaler Zusammenarbeit.






