Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Ben HofmannBundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte, nachdem Beamte einen in Berlin zugelassenen Pkw mit drei Insassen anhielten. Die Behörden leiteten daraufhin Ermittlungen wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das deutsche Waffenrecht ein.
Das Fahrzeug wurde in der Nähe der Grenze angehalten, wo eine Durchsuchung mehrere gefährliche Gegenstände zutage förderte. Im Inneren des Wagens fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Die Waffen wurden umgehend als Beweismittel sichergestellt.
In dem Auto befanden sich drei Männer: ein 35-jähriger Fahrer und zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren. Der jüngere der beiden Passagiere, 21 Jahre alt, war den Behörden bereits bekannt. Neben den Waffen stießen die Beamten zudem auf 12.000 Euro Bargeld.
Nach dem deutschen Waffengesetz kann der unerlaubte Besitz solcher Gegenstände mit Geldstrafen oder Haft bis zu fünf Jahren geahndet werden. Die genauen Konsequenzen in diesem Fall hängen jedoch von den genauen Umständen, der Absicht und der Art der beschlagnahmten Gegenstände ab.
Die Ermittlungen dauern derweil an. Die Behörden prüfen die Beweislage und mögliche Anklagepunkte. Die beschlagnahmten Waffen und das Bargeld werden Teil des Verfahrens gegen die drei Männer sein. Bisher wurden keine weiteren Details zu den Motiven der Verdächtigen oder zum Stand der rechtlichen Schritte bekannt gegeben.






